Spaziergang

Die „große Runde“ war immer sonst obenrum. Mit dem Ziel Nüsse zu suchen, gingen wir heute mal untenrum.

Lina war erst gar nicht begeistert.

Und siehe da. Völlig neue Dinge wollten entdeckt werden.

Wir fanden Nüsse, entdeckten Dornröschens Dornenhecke und überlegten, wer dort wohnen könnte. Jeder fand und knabberte einen Apfel. Auch eine Pflaume wollte probiert werden.

Wir suchten die Himmelsrichtung „Westen“.

Und dann entdeckten wir Ziegen und Schafe.

Den Besitzer von den Schafen lernten wir auch gleich kennen. Der nette ältere Herr lud uns ein den Schafen „Guten Abend“ zu sagen. Lina traute sich sogar sie mit Pellets zu füttern. Dann wollte sie noch schauen, wo die Schafe den schlafen und wir durften in den Stall. Kuschelig war es da.

Auf dem Rückweg durften wir noch ein paar Nüsse vom riesigen Grundstück sammeln.

Langweilig war der Spaziergang jedenfalls nicht.

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Herbstdeko

Der Eingang der Kita ist mal wieder so schön dekoriert. Lina und Timo betrachteten die Kürbisse, fühlten – ganz Montessorikinder- die Beschaffenheit und verglichen die Größe.

Bücherei und Flughafen

Endlich wieder mal in die Bücherei. Und Papa kam mit.

So was komisches: Das wir just zu dem Moment am Flughafen sind, wenn Oma und Opa aus dem Urlaub kommen und am gleichen Tag mit dem Flugzeug fliegen. Und dann auch noch am gleichen Flughafen landen.

So liessen wir die Information ganz langsam in Linas Gehirn sickern und es ratterte kurz. Aber nur kurz.

„Sehen wir dann jetzt Oma und Opa?“

Einem zustimmenden Grinsen von uns folgte ein lautes Aufjauchzen von Lina.

Sie erklärte es dann auch gleich Timo.

Ein bisschen traurig war Lina schon beim späteren Verabschieden. Aber immerhin hatten wir zusammen Mittag gegessen.

„Königin Flori auf ihrem Donnadong“

Lina spielt Königin. Zuvor hatte sie sehr ausgiebig gefragt, wer denn mehr zu sagen hat. König, oder Königin?

Nun stapelt sie Kissen auf einem Stuhl, lässt sich im Befehlston von ihrem Untertan Timo Decken und allerlei Zubehör bringen.

Dann wird geschimpft: „Timo, was hast du angerichtet? Ich habe das gerade gerichtet!“

Dem Papa wird befohlen: „Wenn du etwas von mir willst, nenne mit Hoheit.“

Lina 4 3/4 – sehr aufmerksam beim Märchen hören

 

Klettertimo

Timo scannt eine neue Situation immer erst eine Weile ab hat er sie dann für sich positiv bewertet tastet er sich langsam voran.

Beim Klettergerüst hat’s prima geklappt. Er war so stolz und musste den Weg zig mal hintereinander balancieren. Zudem am Ende die Rutschstange wartete, wo Mama dann beim Runterrutschen half.

Bei der Seilbahn lief es nicht so gut. Bei Lina und sogar Oma sah das alles noch ganz easy aus.

Beim Selberfahren wurde das dumme Ding immer schneller. So schnell! Und dann auch noch so hoch. Da sprang Timo lieber genau vor dem Moment ab, bevor die Seilbahn am Ende ankommt, rumst und so Dolle schwingt.

Der Absprung sah spektakulär aus. Timo landete im Staub. Aber er hatte das Gefühl die Situation damit wieder kontrollieren zu können. Tapferer Timo.