Klettertimo

Timo scannt eine neue Situation immer erst eine Weile ab hat er sie dann für sich positiv bewertet tastet er sich langsam voran.

Beim Klettergerüst hat’s prima geklappt. Er war so stolz und musste den Weg zig mal hintereinander balancieren. Zudem am Ende die Rutschstange wartete, wo Mama dann beim Runterrutschen half.

Bei der Seilbahn lief es nicht so gut. Bei Lina und sogar Oma sah das alles noch ganz easy aus.

Beim Selberfahren wurde das dumme Ding immer schneller. So schnell! Und dann auch noch so hoch. Da sprang Timo lieber genau vor dem Moment ab, bevor die Seilbahn am Ende ankommt, rumst und so Dolle schwingt.

Der Absprung sah spektakulär aus. Timo landete im Staub. Aber er hatte das Gefühl die Situation damit wieder kontrollieren zu können. Tapferer Timo.

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Abenteuerschlafen

Na da bin ich ja mal gespannt.

Lina wollte im „Zelt“ schlafen.

Unterm Piklerdreieck.

Timo hat sein Bett auf der Matratze unterm Hochbett bekommen.

Mit Kuscheltier, Trinkflasche, Schlafsack/ Kuscheldecke, Kissen und Nachtlicht.

„Das hast du aber schön gemacht, Mama“

20:05 Uhr Lina lauscht schon dem Hörbuch.

Timo findet alles ganz aufregend, krabbelt rein und raus , legt sein Kissen mal hier hin, mal da hin.

20:19

Umzug von Timo in sein Bett. Zwar unter Protest „Nich nachhause gehen“, aber völlig überdreht.

20:25

Lina krabbelt wortlos mit Hörbuch im Schlepptau in Papas Bett.

Naninanananinaana

„Mama, ein Kipplader!“ Ich wollte bloß ein paar Bausteine aus dem „Spielzeuglager“ holen. Timo kam mit, entdeckte die Kiste mit den Duplos und enterte ein Fahrzeug.

Also gab es Bausteine und den Austausch von einigen Duploteilen. Nun spielt Timo schon eine ganze weile tief versunken, singend und vor sich hin brabbelnt. So in ein Rollenspiel vertieft, kam Lina frühestens erst mit drei Jahren. Faszinierend , wie unterschiedlich die beiden sind.

Lina besucht gerade Oma. Ihr geht es wieder ziemlich gut. Ohne Schmerzmittel verdrückte sie „sooooooo leckere“ Apfelpfannkuchen.

Morgen gehts für beide , nach einer Woche, wieder in die Kita!

„Nein, kein Eis!“

Und dieser Satz aus dem Mund unserer Tochter.

Im Mund drin sind nämlich lauter Bläschen, die Lina ganz furchtbar weg tun. (Bei Erwachsenen wäre der Herpesvirus nur aussen an der Lippe und brennt schon doof. Bei jüngeren Kindern ist er im ganzen Mund uns nennt sich Mundfäule.) Der Schmerzsaft hilft nicht wirklich viel, und brennt auch noch beim nehmen. Nur Wassertrinken geht. Unser Mäuschen tut uns ganz arg leid.

Vorlesen, Hörspiele und Fernsehgucken vertreiben ein wenig die doofen Schmerz- und Hungergedanken. Ansonsten ist alles gerade irgendwie doof.

Timo hat nun den für ihn typischen Husten bekommen und inhaliert. Das macht er aber recht gerne, weil er dabei am iPad etwas spielen darf.

Und die Wochenplanung für Mama hat sich in Luft aufgelöst.

Krankenansage

Mama hat die Wette gewonnen. Wenn die Schwester schon mit nem Virus im Rachen malade ist, dauert es nicht lange, bis der Bruder nachzieht.

23:30 Uhr

Timo wachte eben weinend auf.

Er nahm ganz tapfer schlaftrunken Nurofen vom Löffel. Dann ein kräftiger Pups auf meinem Schoß, kommentiert von meinem Kichern.

Timo furztrocken: „Nich lustig!“

Wie soll man denn da erst bleiben?