Pläne bei Omaopa

Ein 1/4 Jahr waren wir nicht bei Omaopa. Genaugenommen an Ostern. Eine lange Zeit für einen gerade Zweijährigen.Timo steigt aus dem Auto aus und begrüßt freudig Oma Karin. Er strahlt sie an, es rattert einen Moment. Dann platzt er heraus:“Oma, Eier suchen!“

Drums Alive Auftritt

Lina trommelt ja in der Drums Alive Gruppe vom Turnverein.

Am Donnerstag war Pfarrfest von der Gemeinde und die Gruppe hatte dort einen Auftritt.

Zum Lied „Cowboy und Indianer“ verkleideten sich die Kinder Themengerecht. Die Mittelalterschürze wurde zum Indianerkleid. Und da Lina durch Yakari im Thema der Indianer gut drinsteckt gab sie sich den Namen: „heller Mond“

(Mama machte das mal kurz eine Gänsehaut, sie es ihr nochmal klar machte, wie wichtig der Mond für Lina ist. )

Den Anfang machten die Kindergartenkinder mit einem Zirkusauftritt. Für Lina war das natürlich besonders spannend, da der Zirkusbesuch großen Eindruck hinterlassen hat und sie nun sah, dass auch Linder in ihrem Alter Zirkus machen können.

Lina hatte viel Spaß bei ihrem Auftritt und machte richtig gut mit. Noch fällt es ihr schwer sich auf die Anleirungen von vorne einzulassen und zu konzentrieren. Doch der Spaß steht ja absolut im Vordergrund.

Anschließend besuchten wir noch Mamas alte Erzieherin, die im Kindergarten arbeitet und beim Fest einen Aktivitätstisch hatte. Lina bekam von ihr einen tollen schicken Hut aus einem Pappteller gebastelt.

Krönender Abschluss war eine Tüte Popcorn, die Lina alleine kaufte und dann mit Timo teilte.

Pfingstmontag: Besuch auf der Vogelburg

Es war rappvoll. (Toll, dass es der Vogelburg nach einigen Durststrecken so gut geht. )Aber wir hatten unsere schönen Momente.

Wir entdeckten eine Grünamazone, die „Mama“ und „Hallo“ sagte.

Lina hatte einen langen Kampf mit sich selbst, gewann und rutschte die wirklich steile Röhrenrutsche hinunter und platzte fast vor stolz.

Im neugestalteten Caf‘e gab es fantastischen Kuchen und Törtchen. Den Kindern war es wohl zu mächtig, sie tranken aber zu zweit fast die komplette Flasche Apfelsaftschorle.

Wieder Zuhause haben wir noch schnell unsere Pflanzen im Garten gegossen und leckere Pizza gemacht. Timos Stirn hatte zum Ende des Tages noch ein Date mit den Fliessen. Wir haben uns alle ordentlich erschrocken und sind nun ziemlich platt und müde.

Wildgans, Storch und Fasan

Wir wohnen ja am Speckgürtel von Wiesbaden. Und morgens fahren wir eine wirkliche schöne Strecke über Felder , Wiesen und Weinberge vorbei zur Kita.

Immer wieder entdeckten wir Tiere. Und so langsam kennen wir ihre festen Plätze.

Zuerst fahren wir an den Obstbäumen mit den Raubvögeln vorbei. Die hocken da auf Holzstangen und halten Ausschau nach Mäusen.

Im Frühling schlafen in einer riesigen Wiese Wildgänse und auf der anderen Straßenseite hoppelt öfter mal ein Hase durchs Feld. Störche gibt es bei uns eh sehr viele, die sich besonders im Herbst in großen Gruppen nochmal vor ihrem großen Flug den Bauch voll hauen.

Highlight ist der Fasanenmann, der auch Ortstreu immer an den gleichen Punkten zu entdecken ist. Seine Frau haben wir auch schon gesehen. Und die Tage war noch ein Kumpel dabei. Und das obwohl Fasane doch so selten geworden sind.