Samstagsfamilienausflug

Eigentlich haben Mama und Papa nur Espressobohnen gebraucht.

Das haben wir direkt mit dem Besuch der Stadtbibliothek verbunden und einem leckeren Kuchenkakaoespressolattebesuch in der Städtischen Kaffeerösterei.

(Wie lange man sich doch mit simplen Laternen beschäftigen kann)

Advertisements

Schokostern und verschönerte Tapeten

Es muss schön gewesen sein beim Kindergartenfreund.

Sie haben Musik gemacht. Robert hat so ein Klavier zum reinpusten. Und Würstchen gab es zum Abendbrot.

Eigentlich wollte Lina Robert ja noch einen Schokostern zeigen. Den der Auringer Nikolaus mitgebracht hatte. Wohl nur zeigen. Nicht schenken. Auf jeden Fall erzählte Lina im morgendlichen Redefluss einer Kitamama von ihrem Plan und zog besagten Schokostern stolz aus der Jackentasche. So konnte ich noch intervenieren, bevor Robert traurig werden könnte und die Jackentasche klebrig.

Ja und dann war da noch die Tapete. Und die Stempel. Die kurioserweise zueinander fanden.

Die Eltern nahmen es Gottseidank locker.

Mama vermisst Lina, nur ein bisschen.

Lin ist heute nach der Kita bei ihrem Freund Robert. Sie wird direkt von der Kita abgeholt, d.h. ich sehe sie erst am Abend wieder.

Ich: „Lina, dann werde ich dich bestimmt ein bisschen vermissen.“

Lina guckt, überlegt, ob sie weinen sollte. Dann lacht sie. „Nein, Mama“, sagt sie ungläubig.

Ich: „Na, doch ein bisschen, ich sehe dich ja erst am Abend wieder.“

Lina: „Wenn es ganz schlimm ist, dann rufst du einfach an, ja?“

Ich: „Ja genau. Aber Lina ich glaube, ich schaffe das. Ich freue mich nämlich für dich. Und ich wünsche dir ganz dolle viel Spaß!“

Merkwürdig ist es dennoch.

 

Domäne mit Schokokeksen

Die zwei Erkältungsnasen sind heute zuhause geblieben. Erstaunlicherweise ging der Tag bis auf einen kleinen Müdigkeitsstimmungsausrutscher vor dem Mittagsschlaf wirklich gemütlich und entspannt herum.

Nach dem Mittagsschlaf kauften wir ein. Mama hatte tierische Lust auf Kekse. Also gab es eine Runde Schokokekse. Für „den faulen Mann“ gab es zwei Tafeln Schokolade. Der sammelte nämlich wieder vorm Aldi.)

An der Domäne angekommen trafen wir noch zwei Mamis vom Handinhandkurs. Da hielten wir noch ein kleines Schwätzchen.

Dann organisierte Lina einen Handwagen. Und wir kauften Milch. Kinder und Einkäufe im Wagen verstaut ging es dann zu den Kühen.

 

Da konnten wir uns gleich für die Milch bedanken und den Kühen eine gute Nacht wünschen. Die Hühner hatten sich zum Schlafen schon zurückgezogen. da schickten wir auch noch schnell einen Gutenachgruss und lassen sie in Ruhe.

Der Mond begleitete uns während des ganzen Spaziergängen. Und die Schokokekspackung 😉 Es war nämlich schon richtig dunkel, als wir den Wagen zurück brachten und heimfuhren.

Lina und Halloween 

Für Mama und Papa ist Halloween eher bedeutungslos. Aber wenn Freunde aus ihrem Beruf ein Hobby machen und ihr Haus supergruselig erscheinen lasen, dann müßen wir da aus mal hinfahren. Timo verschlief das ganze im Auto. Lina näherte sich dem Spektakulum an der sicheren Hand von Papa, bzw auf seinem Arm. Von der Hausbesitzerin bekam sie eine Tüte Gummibärchen geschenkt, was das Eis schon mal brach. Dann schaute sie sich das ganze länger an und es gefiel ihr. 

 Nebel waberte ums Haus herum, schaurige Figuren im Vorgarten aufgebaut, Schaurige Musik lief noch dazu, Lichteffekte versetzten das Haus in ein Zentrum der Gruseligkeiten. An der Garage war eine youtubegruseldauerschleife projiziert. Lina war davon magisch angezogen.  Der ganze Ort schien sich hier vorm Haus, bzw der Strasse versammelt zu haben. Und das natürlich noch entsprechend kostümiert. 

Lina beobachtete, wie Kinder an der Haustür klingelten, „Süßes oder saures“ sagten und mit jeweils einer kleinen Tüte Gummibärchen abzogen. Da erste Mal sprach sie den Spruch zu leide, daher reagierte niemand. Dann klingelte sie tatsächlich selbst. Die Hausbesitzerin machte mit schauriger Maske und gespielter Unfreundlichkeit die Tür auf.

Lina: „Ich hätte gerne saures!“ (Dabei formulierte sie ihren Wunsch nach sauren Gummibärchen.) Die schaurige Gestalt kicherte und guckte in ihren wohlgefüllten Gabenkorb. „Hier ist nur süsses drin“. Lina wartete taktisch geschickt einfach ab. Und nahm dann eben nochmal eine Tüte mit Süssem entgegen. Als wäre es das normalste von der Welt mit Wesen zu sprechen, die furchteinflössende Masken aufhaben. 

Heike nahm die Maske für ein anderes Kind ab und Lina bat darum, sie auch aufsetzen zu dürfen. (Wie war das doch gleich mit dem Polizeimaskottchen „Leo“, von dem sie immer noch erzählt, der hätte ihr Angst gemacht. Und den beiden Bärenmaskottchen im Eifelpark?) Pah, Halloween ist Pipifax dagegen. 

Wieder zuhause angekommen, beim Abendbrot  – echt spät für unseren Ablauf – klingelte es an der Tür. Mama und Papa ignorierten unausgesprochen auch das zweite Klingeln. Lina fragte nach, wer das sei. Wir erklärten ihr, das wir keine Süßigkeiten hätten. Lina meinte, sie wollte an die Tür gehen und das den Kindern erklären. Sie wären doch sonst traurig. 

Hätte es nochmal geklingelt – wir hätten es ihr erlaubt!