Kurzmitteilung

Pfannkuchen + Kuchen

*Lina hat heute das erste Mal Pfannkuchen in der Küche selbst gewendet. (Pancakegröße) Eier schlägt sie mittlerweile selbstständig auf. so langsam kommt beim Abwiegen das Zählen dazu. Und gemeinsam mit mir, darf sie auch den Standmixer bedienen.

*Timo hat mir beim Abholen zum 1. Mal erzählt, was er erlebt hat! In der Gruppe wurde Kuchen im Ofen gebacken, und das muß ihn sehr beeindruckt haben. „Duchen backt!“

Letzte Woche erzählte er Papa schon „Auto spielt!“ Er beginnt nun bewusst aus der Vergangenheit zu Erzählen und immer mal wieder kommen so langsam Dreiwortsätze.

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„Wie macht man Babys?“

Lina wäre nun also aufgeklärt.

Leider hatten wir nur kurz Zeit. (Es klingelte nämlich nach 3 Sätzen an der Tür) Mehr braucht es für die erste Frage ja auch nicht.

Und eigentlich kamen wir über das Thema „Geduld“ auf Linas Frage.

Ich erzählte ihr nämlich, dass ich mich 24h ganz dolle in Geduld üben und ein wenig ausruhen musste bevor ich sie das erste Mal kuscheln und auf der Welt begrüßen durfte .

Erst musste ich nach dem Loch im Bauch einmal Pippi machen können. Und als es so weit war, habe ich geweint vor Freude.

erste Schlittenfahrt

Wenn Wochenende ist, dann kommen wir oft schlecht in die Pötte. Wir genießen es nur mit dem Biowecker (Timo) geweckt zu werden und ein wenig später aufzustehen. Das Anziehen, fertig machen und Brötchen holen zieht sich alles in die Länge. So dass manche Familien um die Uhrzeit schon eher Mittagessen würden, wenn wir in die Brötchen beißen. Ein bisschen spielen, aufräumen. Dann ist Timo auch schon wieder müde und braucht einen kleinen Mittagsschlaf.

Der Blick nach draussen ist fantastisch. Es schneit. Das Wetter  scheint glatt, kalt und rutschig zu werden. Also besser nicht zum Weihnachtsmarkt auf die Burg. Ein bisschen spielen, Mittagessen, …..

Und dann staunt man, dass es schon irgendwie wieder beginnt dunkel zu werden, bis wir endlich vor die Tür kommen.

Dabei hat es seit mittags geschneit und der Schnee ist herrlich pappig, die Auto rutschen auf der Strasse und an wegfahren ist eh nicht zu denken. Also warm einpacken. Was ewig zu dauern scheint. Schlitten rausholen. Dann ist der Bürgersteig teils schon geräumt. also bis zum Sportplatz laufen. Und dann gehts los:

Lina hinten, Timo vorne. Dick eingemummelt. Lina jauchzt vor Freude. Timo ist es noch nicht so ganz geheuer.  Erst zieht Papa, dann Mama. „Schneller!“ „Nochmal!“ Das man auch Rodeln kann, hat noch ein bisschen Zeit.

Wir sind gar nicht lange unterwegs. Kein grosse Feldrunde, nur bis zum Kartoffelacker. Der Wind weht eisig. Papas Rücken tut weh. (Mamas Rücken eigentlich auch) Lieber wieder zurück.

Im Hof bauen Mama und Lina noch in Windeseile einen Schneemann. Mit Stengel in der Hand. Timo quengelt von drinnen. Er ist müde. Am nächsten Tag hat der Regen den Schneemann schon schmelzen lassen. Aber er war da. Und die Schlittenfahrt auch!

Lieber lieber Nikolaus

Wir bedanken uns ganz ganz herzlich für deine lieben Gaben.

Mama hat die Stiefel bei dir abholen müssen , da Lina (4) krank ist und Timo (1 1/2) schlief.

Wir haben uns dennoch ganz dolle gefreut!

Und dein Weihnachtsbaum ist ja soooo schön! Mama hat nämlich ein Foto für uns gemacht.

Auch deinen lieben Helfern aus dem 1. Lehrjahr in der Domäne Mechthildshausen möchten wir „Danke“ sagen für Ihren liebevollen Einsatz.

Lina und Timo

Lina und Halloween 

Für Mama und Papa ist Halloween eher bedeutungslos. Aber wenn Freunde aus ihrem Beruf ein Hobby machen und ihr Haus supergruselig erscheinen lasen, dann müßen wir da aus mal hinfahren. Timo verschlief das ganze im Auto. Lina näherte sich dem Spektakulum an der sicheren Hand von Papa, bzw auf seinem Arm. Von der Hausbesitzerin bekam sie eine Tüte Gummibärchen geschenkt, was das Eis schon mal brach. Dann schaute sie sich das ganze länger an und es gefiel ihr. 

 Nebel waberte ums Haus herum, schaurige Figuren im Vorgarten aufgebaut, Schaurige Musik lief noch dazu, Lichteffekte versetzten das Haus in ein Zentrum der Gruseligkeiten. An der Garage war eine youtubegruseldauerschleife projiziert. Lina war davon magisch angezogen.  Der ganze Ort schien sich hier vorm Haus, bzw der Strasse versammelt zu haben. Und das natürlich noch entsprechend kostümiert. 

Lina beobachtete, wie Kinder an der Haustür klingelten, „Süßes oder saures“ sagten und mit jeweils einer kleinen Tüte Gummibärchen abzogen. Da erste Mal sprach sie den Spruch zu leide, daher reagierte niemand. Dann klingelte sie tatsächlich selbst. Die Hausbesitzerin machte mit schauriger Maske und gespielter Unfreundlichkeit die Tür auf.

Lina: „Ich hätte gerne saures!“ (Dabei formulierte sie ihren Wunsch nach sauren Gummibärchen.) Die schaurige Gestalt kicherte und guckte in ihren wohlgefüllten Gabenkorb. „Hier ist nur süsses drin“. Lina wartete taktisch geschickt einfach ab. Und nahm dann eben nochmal eine Tüte mit Süssem entgegen. Als wäre es das normalste von der Welt mit Wesen zu sprechen, die furchteinflössende Masken aufhaben. 

Heike nahm die Maske für ein anderes Kind ab und Lina bat darum, sie auch aufsetzen zu dürfen. (Wie war das doch gleich mit dem Polizeimaskottchen „Leo“, von dem sie immer noch erzählt, der hätte ihr Angst gemacht. Und den beiden Bärenmaskottchen im Eifelpark?) Pah, Halloween ist Pipifax dagegen. 

Wieder zuhause angekommen, beim Abendbrot  – echt spät für unseren Ablauf – klingelte es an der Tür. Mama und Papa ignorierten unausgesprochen auch das zweite Klingeln. Lina fragte nach, wer das sei. Wir erklärten ihr, das wir keine Süßigkeiten hätten. Lina meinte, sie wollte an die Tür gehen und das den Kindern erklären. Sie wären doch sonst traurig. 

Hätte es nochmal geklingelt – wir hätten es ihr erlaubt!