„Königin Flori auf ihrem Donnadong“

Lina spielt Königin. Zuvor hatte sie sehr ausgiebig gefragt, wer denn mehr zu sagen hat. König, oder Königin?

Nun stapelt sie Kissen auf einem Stuhl, lässt sich im Befehlston von ihrem Untertan Timo Decken und allerlei Zubehör bringen.

Dann wird geschimpft: „Timo, was hast du angerichtet? Ich habe das gerade gerichtet!“

Dem Papa wird befohlen: „Wenn du etwas von mir willst, nenne mit Hoheit.“

Lina 4 3/4 – sehr aufmerksam beim Märchen hören

 

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2. Anlauf im Zelt

Die Nacht drauf haben wir es nochmal probiert. Timo wurde in seinem Bett von Papa in den Schlaf begleitet, Lina im Kinderzimmer von mir. Ich faltete mich unters Hochbett (1,60), Lina kuschelte sich unters Zelt.

Sie schlief tatsächlich bis um 3 Uhr alleine im Kinderzimmer. Nutzte dann aber die Pullerpause, um umzuziehen.

Alleine fand sie doch doof.

Da krabbelte sie lieber in die Ritze zwischen uns und blieb die restliche Nacht dort.

Abenteuerschlafen

Na da bin ich ja mal gespannt.

Lina wollte im „Zelt“ schlafen.

Unterm Piklerdreieck.

Timo hat sein Bett auf der Matratze unterm Hochbett bekommen.

Mit Kuscheltier, Trinkflasche, Schlafsack/ Kuscheldecke, Kissen und Nachtlicht.

„Das hast du aber schön gemacht, Mama“

20:05 Uhr Lina lauscht schon dem Hörbuch.

Timo findet alles ganz aufregend, krabbelt rein und raus , legt sein Kissen mal hier hin, mal da hin.

20:19

Umzug von Timo in sein Bett. Zwar unter Protest „Nich nachhause gehen“, aber völlig überdreht.

20:25

Lina krabbelt wortlos mit Hörbuch im Schlepptau in Papas Bett.

Naninanananinaana

„Mama, ein Kipplader!“ Ich wollte bloß ein paar Bausteine aus dem „Spielzeuglager“ holen. Timo kam mit, entdeckte die Kiste mit den Duplos und enterte ein Fahrzeug.

Also gab es Bausteine und den Austausch von einigen Duploteilen. Nun spielt Timo schon eine ganze weile tief versunken, singend und vor sich hin brabbelnt. So in ein Rollenspiel vertieft, kam Lina frühestens erst mit drei Jahren. Faszinierend , wie unterschiedlich die beiden sind.

Lina besucht gerade Oma. Ihr geht es wieder ziemlich gut. Ohne Schmerzmittel verdrückte sie „sooooooo leckere“ Apfelpfannkuchen.

Morgen gehts für beide , nach einer Woche, wieder in die Kita!

„Nein, kein Eis!“

Und dieser Satz aus dem Mund unserer Tochter.

Im Mund drin sind nämlich lauter Bläschen, die Lina ganz furchtbar weg tun. (Bei Erwachsenen wäre der Herpesvirus nur aussen an der Lippe und brennt schon doof. Bei jüngeren Kindern ist er im ganzen Mund uns nennt sich Mundfäule.) Der Schmerzsaft hilft nicht wirklich viel, und brennt auch noch beim nehmen. Nur Wassertrinken geht. Unser Mäuschen tut uns ganz arg leid.

Vorlesen, Hörspiele und Fernsehgucken vertreiben ein wenig die doofen Schmerz- und Hungergedanken. Ansonsten ist alles gerade irgendwie doof.

Timo hat nun den für ihn typischen Husten bekommen und inhaliert. Das macht er aber recht gerne, weil er dabei am iPad etwas spielen darf.

Und die Wochenplanung für Mama hat sich in Luft aufgelöst.