Lina bringt sich alleine ins Bett

Ich hatte ihr nur gesagt, ich bringe Timo ins Bett und bin dann für sie da. Sie schläft heute im „Zimmerzimmer“ (= Kinderzimmer ) meinte sie und dass sie auch müde sei.

Ich bekam während des Stillens noch mit, dass sie ihre Bettsachen holte und bereits eine Windel trug. Ich bat sie noch nicht mit dem Shirt ins Bett zu gehen, sondern Ihren Schlafanzug anzuziehen.

Im Kinderzimmer hörte ich das Hörspiel vom kleinen König.

30 Minuten später – Timo schlief-  dann dieses
Das Hörspiel lief noch in den letzten Zügen.

 

/edit 23:15 Uhr

Gerade wie Selbstverständlich mit Bettzeug, durstig und etwas kühl ins große Bett zum kuscheln und weiterschlafen getapst.

Mama hatte  zwischenzeitlich sowohl Lina als auch Mimmy und Benny nochmal sorgsam zugedeckt.

Die ersten Sonnenstrahlen 

Haben wir hungrig auf dem Amispielplatz getankt. Das Turnen haben wir gesundheitsbedingt ausfallen lassen. 

Der Husten von Lina ist zwar deutlich besser, aber nun fiebert Timo und der Schneidezahn drückt. 

So raffelte Timo Birne und nuckelte bei Mama während Lina Laufrad fuhr, Klettertürme und Riesenrutschen erklomm und sich Hilfe organisierte um Schaukeln zu können. 


Zukunftspläne

Wir sitzen zu dritt im Auto und fahren Richtung Kita. Aus den Lautsprechern dudelt die Musik von „Pippi Lotta“ und anderen Astrid Lindgrenfiguren.

Es brabbelt von hinten. Noch einmal. Ich stelle die Musik leiser, damit ich Lina zuhören kann.

Lina: „Mama, ich möchte auch mal Mama werden. “
Ich horche auf. DAS könnte interessant werden.

Ich: „Das ist aber schön.  Da würde ich mich freuen. “
Lina: „Wenn ich erwachsen bin möchte ich auch Mama werden. “
Ich: „Oh Lina, da würde ich vor Freude weinen, wenn du mich zu einer Oma machen würdest.
Wieviele Kinder möchtest du denn haben?“
Lina zählt: „1,2,3,4,5,6“
Ich: „Ui, so viele? Wie sollen die denn heißen?“
Lina: „Frederick und *klingtwieGretel* ( Papa klärt Mama später auf, das Lina Pickeldi meint. ) Und Pauline und Timo.“
Ich: „Dann hast du aber viele Kinder. Da würde ich dir gerne helfen. So wie die Oma Christa mir immer hilft und dann mit Euch spielt.“
Lina: „Ja, dann spielt ihr oben.“
Ich *wie sage ich das jetzt, ohne ihr Angst zu machen* : „Wenn du groß bist, wohnst du vielleicht in einer eigenen Wohnung oder einem Haus.“
Lina: „Wo wohne ich dann?“
Ich: „Ich weiß es nicht. “
Lina: “ Norden. “
Ich *erschrocken* : „Oh bitte nicht so weit weg von mir. Damit ich dir helfen kann.
Meinst du Norden, oder Nordenstadt?“
Lina: “ Norden.“
Ich: „Hmm, dann muss ich ja so weit fahren, um zu dir zu kommen.“

Lina: „Du wohnst beim Metzger.“

Ich: „Wieso denn beim Metzger?“ (Klingt eigentlich gut, ist in direkter Laufweite)

Lina: „Da kann ich dich sehen. Oben. Mama? Kann ich wieder Pippi Lotta hören?!““