Kreativer Sonntagmorgen

Während Timo bestimmt eine halbe Stunde Streifen in Schnipsel verwandelt hat, verschönerte Lina mit Wasserfarben, Buntstiften, Schere, Aufkleber und Papier unser Fenster.

Papa schlief aus, Mama schürte den Kachelofen und röstete Esskastanien.

Gemütlich

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Familienausflug mit en Öffentlichen

Zu Fuß liefen wir zum Bahnsteig unseres Vorortes. Bis der Zug kam vertrieben wir uns die Zeit mit Ahornsamenfliegenlassen.

Mit dem Zug fuhren wir nach Wiesbaden und weiter ging es mit dem Bus.

Gestärkt von einem Eis könnten wir gemütlich mit der Thermine fahren.

Lina konnte so sogar das Haus sehen, wo Mama geboren ist. Und an einer Kirche mit goldenem Dach sind wir auch vorbei gefahren. ( griechische Kapelle)

Wieder am Bahnhof aßen wir etwas beim Thai.

Unseren Ausflug rundete die Rückfahrt mit dem Zug nach Hause ab. Zwei Stationen reichen schon, um die Zugfahrt richtig aufregend werden zu lassen.

Wir schmiedeten neue Ausflugspläne und liefen wieder nach Hause.

Wie gut, dass wir das Tuch und Proviant mit hatten. Timo hat auch ohne Mittagsschlaf gut durchgehalten und ist das meiste selbst gelaufen.

Lina hat unglaublich viel entdeckt und uns Löcher in den Bauch gefragt.

Es war ein richtig schöner Tag!

Nüsse sammeln und Dorfflohmarkt

Eigentlich wollten wir ja Nüsse sammeln. Aber kaum waren wir den Berg runter gelaufen, entdeckten wir einen Verkaufsstand von drei Jungen Mädchen, die ihre Sachen feil boten.

Die angebotenen Dachen schieben genau so interessant, wie teuer.

Doch die Mädchen versprachen die Preise seien verhandelbar.

Lina entdeckte einen Ring, der 3ct kosten solle. Beiden hatte eine Polizeikelle angetan und Mama entdeckte ein Spiel, was vielversprechend klang.

Wir mussten ja eh nochmal zurück, um Geld zu holen. Die Damen wollten in der Zeit den Preisnachlass aushandeln.

Lina kaufte ihren Ring und Mama erstand zu einem sehr fairen Preis, die anderen 3 Dinge.

So könnte man selig bestückt zum Nüssesammeln gehen. Und im dunkleren Bäumeweg könnten auch gleich die Lichter der Kellen ausgetestet werden.

Entwöhnung

Bein Lina gab es nach der Brust nix mehr. Sie hatte ja auch ihren „Nunu“. Timo mochte keinen Schnuller, also fehlte ihm nach der Brust  nochmal was zum Nuckeln. Ich stieg nochmal auf Milchflasche um. Da ich zu faul war, früh morgens an den Kühlschrank zu tappen, gab es abends Frischmilch, morgens Pulvermilch. Die Menge war von Anfang an recht überschaubar. Sollte er sich doch abends am Abendessen satt essen und die 5 2 Minuten Flasche nur nochmal zum Runterholen dienen.

Bald kam die Abendflasche weg und es gab nur noch morgens 100ml. Diverse Kämpfe, wann denn „morgen“ sei – also Zeit für eine Flasche machten mich müde und sicherten meinen Entschluss, dies nicht ewig geben zu können. Als Nahrung braucht er die Flaschenmilch eh nicht und kuscheln kann er selbstverständlich jederzeit. Also reduzierte ich von 3 auf 2 Löffel Milchpulver, verdünnte also die Milch. Dann 1 1/2 Löffel auf ca 50 ml Wasser.

Punkt 6 Uhr kuschelt es links neben mir, dann raunt es bittend  „Mülsch?“

Schlaftrunken Wasser in die Pulverflasche reingefüllt. (Ich habe nur 1x vergessen die vorbereitete Flasche abends mit hoch zu nehmen) Buddel angeschüttelt, Buddel rübergereicht, selbst aufs Klo gegangen, „fertig!“, leere Buddel entgegengenommen, weitergeschlafen. So läuft das aktuell.

Nun habe ich die Pulvermenge aber erneut reduziert und Timo scheint selbst im verschlafenen kopf den Braten gerochen zu haben. Gestern Abend bat er ums „Nuckelwasser“.

Mit Papa unterwegs

Papa erzählt:

An uns läuft ein Mann mit Hipster Frisur vorbei. Lina flüstert mir in‘s Ohr „Guck mal Papa. Der Mann hat einen süßen kleinen Zopf!“ dabei kichert sie schüchtern. 😂

Papa erklärte Mama auf nachfragen später, dass es sich um eine „Mülltütenfrisur“ handelt. Was Papa alles weiß.