Birnenoptimismus

Lina: Wie malt man eine Birne?
Der Obstkorb gibt gerade keine Birne her. Aber an der Decke hängt ein Leuchtmittel in Birnenform.
Timo beschreibt derweil die benötigten Farben.

Lina malt ihren ersten Versuch auf ein Blatt Papier. Sie ist unzufrieden.
Lina: So schaut keine Birne aus.
Timo: Das schaut aus wie ein Pilz.
Lina dreht das Blatt um und malt ihren zweiten Versuch. Der Umriss der Birne ist noch ein wenig eckiger geworden. Lina flucht und reißt das Blatt wütend in die Luft hoch und knallt es auf den Tisch.
Lina: Ich kann nicht malen.
Timo: Pilze kannst du gut malen.

Flohsamenglibber

Die Trofastwanne ist voll mit 2 Farben.

Jede Farbe hatte 600ml kochendes Wasser, Lebensmittelfarbe und 8 Löffel gemahlene Flohsamenschalen.

Ich hatte sie im Mixer noch kurz feiner gemacht.

Kostenpunkt ca 4€. Und ich glaube das Glibber hält ein paar Tage.

Die Idee war vom Mamiblock. Da waren ganze Landschaften mit zu sehen.

Rezept ist von hier: https://www.geo.de/geolino/basteln/18189-rtkl-das-grosse-glibbern-so-koennt-ihr-schleim-selber-machen

Halloween

Lina äußerte im Auto heute morgen, Halloween feiern zu wollen. Sie erklärte mir, man würde rumlaufen und Süßigkeiten einsammeln. Und man könne sich verkleiden. Vorrangig faszinierten sie die Süßigkeiten. Aktuell fände sie kaubonbons toll. Da ich kein Freund von Halloween bin erklärte ich ihr, dass es viele Feste gibt. Zu unserer Kultur gehört Halloween nicht. Wir feiern ja auch kein Passah- oder Zuckerfest. Auch kein Ramadan.

Wenn es ihr so wichtig sei, können wir ja was eigenes machen.

Ich besorgte also Kaubonbons, ein wenig Knabberkram und Monsterfinger in Form von Madlaines.

Die Madlaines gab es schon auf unserer Heimfahrt. Zuhause angekommen verkleidete sich Lina als Ballerina, schmückte das Wohnzimmer mit drei gemalten Kürbisbildern und ich stellte das Zelt auf. Die Toniebox lies Partymusik dudeln und fertig war unsere kleine private Halloweenparty. Waren die Kinder vorher noch total aufgedreht, tanzte Lina hier im Wohnzimmer, Timo hüpfte auf dem Sofa und beide haben sich mit 5 Kaubonbons zufrieden.

Ziemlich schnell kehrte Ruhe ein, beide spielten friedlich und der Spuk hatte ein Ende. wenn es doch immer so einfach ginge. Mal schauen, wie es nächstes Jahr wird.

Das Einhorn PIA

Lina meinte hinterher, sie wollte das Einhorn ursprünglich aus einem Schritt für Schritt Buch abmalen. Das war ihr aber zu schwer, da hat sie es lieber selbst gemalt.

Das Einhorn heißt übrigens „PIA“. Das hatte sie zuvor in einem Buch selbst gelesen (!) und sich direkt gemerkt.