Halloween

Lina äußerte im Auto heute morgen, Halloween feiern zu wollen. Sie erklärte mir, man würde rumlaufen und Süßigkeiten einsammeln. Und man könne sich verkleiden. Vorrangig faszinierten sie die Süßigkeiten. Aktuell fände sie kaubonbons toll. Da ich kein Freund von Halloween bin erklärte ich ihr, dass es viele Feste gibt. Zu unserer Kultur gehört Halloween nicht. Wir feiern ja auch kein Passah- oder Zuckerfest. Auch kein Ramadan.

Wenn es ihr so wichtig sei, können wir ja was eigenes machen.

Ich besorgte also Kaubonbons, ein wenig Knabberkram und Monsterfinger in Form von Madlaines.

Die Madlaines gab es schon auf unserer Heimfahrt. Zuhause angekommen verkleidete sich Lina als Ballerina, schmückte das Wohnzimmer mit drei gemalten Kürbisbildern und ich stellte das Zelt auf. Die Toniebox lies Partymusik dudeln und fertig war unsere kleine private Halloweenparty. Waren die Kinder vorher noch total aufgedreht, tanzte Lina hier im Wohnzimmer, Timo hüpfte auf dem Sofa und beide haben sich mit 5 Kaubonbons zufrieden.

Ziemlich schnell kehrte Ruhe ein, beide spielten friedlich und der Spuk hatte ein Ende. wenn es doch immer so einfach ginge. Mal schauen, wie es nächstes Jahr wird.

Wasser, Land, Luft

Ursprünglich waren die Tücher für eine Montessoriarbeit gedacht. Da Lina dafür aber schon zu groß ist, hat sie die Tücher umfunktioniert. Beim Thema geblieben ist sie aber dennoch.

Wie Lina heute in die Kita kommt

Lina wollte nicht aufstehen. Ich frotzelte und meinte, dann würden wir einen Kran bestellen, der sie mitsamt Bett durchs Fenster nehmen würde. Sie meinte , ich solle doch einen Kranführer anrufen.

Und dann folgte ein fingiertes Telefonat, indem ich einen Kran bestellte. Lina hörte staunend, kichernd und ein wenig zweifelnd zu.

Es könne ein wenig schaukeln und das Bett wäre in ca. 10 Meter höhe. Nein, wir wollten nicht mitfahren. Und wäre das zu hoch. Aber unsere Tochter würde das nicht stören. Am Besten mit Bettdecke.

Lina lachte, fragte aber nach, ob das Telefonat real gewesen sei. Die Autofahrer würden staunen, wie das aussehen würde. Und dann müsste ich sie noch durchlitten, damit sie mich aus der Umarmung wieder freigibt.