Krankenansage

Mama hat die Wette gewonnen. Wenn die Schwester schon mit nem Virus im Rachen malade ist, dauert es nicht lange, bis der Bruder nachzieht.

23:30 Uhr

Timo wachte eben weinend auf.

Er nahm ganz tapfer schlaftrunken Nurofen vom Löffel. Dann ein kräftiger Pups auf meinem Schoß, kommentiert von meinem Kichern.

Timo furztrocken: „Nich lustig!“

Wie soll man denn da erst bleiben?

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Zwiebelsocken

auf dem schmerzenden Ohr helfen besser als man es sich vorstellt.

Der Schmerzsaft, kuscheln mit Papa und Benjamin Blümchen gucken sind natürlich auch gute Helfer zum Gesundwerden.

Da kann man ne Stunde später ruhig wieder toben.

Wie eine Taube

Es war herzerweichend, wie unser Linchen sich vor der Klobrille kniend festkrallte. Tapfer, ganz tapfer darauf wartend, dass der Sturm in ihrem Magen abebbte.

Beim ersten Mal zuhause sagte sie noch „Mama, geh raus!“ Die nächsten Male „Mama du sollst mitkommen.“

Beim einen Mal hielt ich ihre Haare und Timo (mit erhöhter Temperatur und gleichsammen Aufmerksamkeitsbedürfnis) klammerte sich knatschend und mich hauend ans Bein. Das sind dann die besonderen Momente im Familienleben, dachte ich.

Beim andere Mal sagte Lina, gerade fertig: „Mama, ich habe Pippi in die Hose gemacht!“

-„Das macht nix Lina, das können wir gleich wegmachen.“

Beim Umziehen war es dann aber gar kein Pipi.

Lina kommentierte es auf ihre Art, kichernd: „Ich habe wie eine Taube gemacht!“

Gute Besserung, mein Mäuschen.

Lieber lieber Nikolaus

Wir bedanken uns ganz ganz herzlich für deine lieben Gaben.

Mama hat die Stiefel bei dir abholen müssen , da Lina (4) krank ist und Timo (1 1/2) schlief.

Wir haben uns dennoch ganz dolle gefreut!

Und dein Weihnachtsbaum ist ja soooo schön! Mama hat nämlich ein Foto für uns gemacht.

Auch deinen lieben Helfern aus dem 1. Lehrjahr in der Domäne Mechthildshausen möchten wir „Danke“ sagen für Ihren liebevollen Einsatz.

Lina und Timo