Naninanananinaana

„Mama, ein Kipplader!“ Ich wollte bloß ein paar Bausteine aus dem „Spielzeuglager“ holen. Timo kam mit, entdeckte die Kiste mit den Duplos und enterte ein Fahrzeug.

Also gab es Bausteine und den Austausch von einigen Duploteilen. Nun spielt Timo schon eine ganze weile tief versunken, singend und vor sich hin brabbelnt. So in ein Rollenspiel vertieft, kam Lina frühestens erst mit drei Jahren. Faszinierend , wie unterschiedlich die beiden sind.

Lina besucht gerade Oma. Ihr geht es wieder ziemlich gut. Ohne Schmerzmittel verdrückte sie „sooooooo leckere“ Apfelpfannkuchen.

Morgen gehts für beide , nach einer Woche, wieder in die Kita!

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„Nein, kein Eis!“

Und dieser Satz aus dem Mund unserer Tochter.

Im Mund drin sind nämlich lauter Bläschen, die Lina ganz furchtbar weg tun. (Bei Erwachsenen wäre der Herpesvirus nur aussen an der Lippe und brennt schon doof. Bei jüngeren Kindern ist er im ganzen Mund uns nennt sich Mundfäule.) Der Schmerzsaft hilft nicht wirklich viel, und brennt auch noch beim nehmen. Nur Wassertrinken geht. Unser Mäuschen tut uns ganz arg leid.

Vorlesen, Hörspiele und Fernsehgucken vertreiben ein wenig die doofen Schmerz- und Hungergedanken. Ansonsten ist alles gerade irgendwie doof.

Timo hat nun den für ihn typischen Husten bekommen und inhaliert. Das macht er aber recht gerne, weil er dabei am iPad etwas spielen darf.

Und die Wochenplanung für Mama hat sich in Luft aufgelöst.

Krankenansage

Mama hat die Wette gewonnen. Wenn die Schwester schon mit nem Virus im Rachen malade ist, dauert es nicht lange, bis der Bruder nachzieht.

23:30 Uhr

Timo wachte eben weinend auf.

Er nahm ganz tapfer schlaftrunken Nurofen vom Löffel. Dann ein kräftiger Pups auf meinem Schoß, kommentiert von meinem Kichern.

Timo furztrocken: „Nich lustig!“

Wie soll man denn da erst bleiben?

Gleiches Zuckerrecht für alle

Heute Abend isst jeder etwas anderes. Lina und Timo essen Müsli, Mama Salat, Papa Brot. Papa hat sich außer der Reihe eine Kekscreme auf das Brot geschmiert. Lina möchte probieren.  Eigentlich gibt es bei uns nichts Süßes zum Abendbrot. Für die Kinder nicht, da man merkt, wie der Zucker beide aufdreht und für uns nicht, als Vorbildfunktion.

Lina beißt ab und es schmeckt natürlich lecker. Nach ihrem Müsli möchte sie noch ein Brot essen. Mit Kekscreme. Papa zögert. Ich grinse ihn an und meine „Naja, heute bist du dran mit „insBettbringen“.

„Mist“ flucht Papa und ich lache schallend los. Lina bekommt zumindest ein wenig Kekescreme für ihr Brot, Timo eine Messerspitze. Gleiches Recht für alle. Und Mama lacht immer noch.