Buntes Hüftgold

Auf Kindaling fand ich heute eine Idee, die zwar zu Fasching gepostet wurde, sich aber wunderbar noch heute umsetzen lies. Ich persönlich kann mit dem Begriff „übriggebliebene Schokolade“ ja nichts anfangen. Doch in den Süssigkeitenkörbchen unserer Kinder finden sich tatsächlich noch Reste von der Einschulung, Nikolaus und Weihnachten. Also zeigte ich den beiden, was ich vorhatte und bat um eine Spende.

Diese schokogeladene Sammlung in 3 Sorten mischte ich, noch mit ein wenig Weißer Kuvertüre, schmolz diese im Wasserbad und dann verteilte ich das mit dem Löffel auf:

Von den Kindern zuvor auf einem auskleideten Backblech gefüllt mit Popcorn, Salzbrezeln, Minimarshmellows, Zuckerfreie Cornflakes und zuckerreduzierte Honigpops. Anschließend kamen noch ein paar bunte Plätzchenstreusel obenauf. Auf der Terrasse kühlte das Ganze aus. Da ich nach dem Zuckerschock unbedingt sofort eine Runde Spazierengehen wollte, zogen sich die Kinder an und wir aßen (mit feuchten Waschlappen bewaffnet) den wahr gewordenen Schokotraum direkt im Freien.

Kam mega gut an. Bei gross und klein.

Tolle Lehrerin

Die Klassenlehrerin gibt sich so viel Mühe, die Kinder bei der Stange zu halten, zu motivieren, abwechslungsreichen Input anzubieten und das beste aus der Situation zu machen.

Nachdem die Lehrerin in 24h seit gestern die Aufgaben von allen Schülern nachgeschaut hat, habe ich für Lina gerade an der Schule die Aufgaben für die neue Woche abgeholt.

Dieser süße Gruß war in der Mappe. Das geht online nun wirklich nicht.

Mamaerkenntnisse

Nachdem beide nach dem Abendessen noch schön zusammen gespielt und sich eine Höhle unterm Bett gebaut hatten, half Lina Timo heute freiwillig im Bad (anziehen, Zähneputzen) und brachte Timo ins Bett. Hat sie toll gemacht. Ich blieb in Rufweite. Timo blieb Liegen und vergewisserte sich nur nochmal per rufen, dass ich da bin. Er schlief aber unten in seiner Höhle alleine ein.


„Puh, Mama! Jetzt weiß ich mal wie anstrengend das ist!“ (Lina, 6.11 Jahre)

Das besondere für einen guten Schlaf

Aktuell schlafe ich bei Timo im Zimmer. Er klagte jede Nacht über Angst, klammerte sich in der ersten Nacht regelrecht an mich dran, bis er in den folgenden Nächten spürte, ich bleibe da. Wir schlafen beide auf den Boden. Timo unter seinem Hochbett, ich daneben. Dann haben wir die Gelegenheit genutzt, dass Timo ohne Windel nachts schläft. Ich wecke ihn 2-3 mal in der Nacht und begleite ihn auf Toilette. Oder beziehe das Bett eben neu.
Ich schlafe erstaunlich gut auf der harten Matratze auf dem Boden. Aber meinen Mann vermisse ich eben doch.
Mama: du fühlst dich wohl in der Höhle, oder?
Timo: Ja!
M: Magst du da in der nächsten Zeit erst mal schlafen?
T: Ja, aber bald mag ich auch wieder oben schlafen.
M: Du Timo, ich würde auch gerne langsam wieder in meinem richtigen Bett schlafen.
T: Aber dann bekomme ich Angst.
M: Die letzten Nächte hast du doch gut geschlafen?
T: Ja, aber ich brauche etwas weiches zum Ankuscheln. Etwas ganz besonders weiches. Und du bist besonders weich.

Timo, 4 1/2 Jahre, Gewonnen.

Bettenhopping

Luxus ist verschiedene Matratzen zu haben, die in verschiedenen Zimmern gelegt werden können, um ein optimales Kuschel- Nähe und Erholungssystem zu finden.

(An der Erholung der Mama wird noch gearbeitet.)

Papa schreibt an Mama:

„Timo kommt in mein Bett. Ich sage, dass auf deiner Seite keine Decke ist. Timo antwortet in der Babystimme: ich schlüpf ja auch unter Deine!“

Statt einzuschlafen

Lina, lauscht nach draußen : „Die Zirpen grillen.“
Ich kichere.
Lina: „Die Zirpen grillen“ – Pause – „sich ne Bockwurst.“
Wir kichern beide.

Lina: „Mama, warum……..“ (kann beliebig gefüllt werden)

Ich: „Warum schläfst du nicht?“

Lina: „Weil mein Kopf sagt: rede mal ein bisschen!“

Draußen hat lautstark eine Waschecht Dorfparty begonnen. Geräuschniveau einer Kirmes. Lina beschwert sich über den Krach draußen.
Ich suggeriere ihr: “Mit jedem Krach, den du von draußen hörst, wirst du müder und müder. Wirst sehen, das klappt.
Bei mir funktioniert es. *gähn“

2 Minuten später wummert von draußen die Bässe und Stimmen von Mitgröhllieder. Neben mir höre ich nix mehr außer gleichmäßigen Atem.