Statusmitteilung

Abendappetit

-Stollenstückchen

-Ein kleiner Hefemann

-Eine 1/3 Portion Käsespatzle vom Weihnachtsmarkt. (War eigentlich Mamas Portion)

– ein komplettes Apfel-Kuchenstück mit Sahne

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– 1/2 Kaki

Lina scheint nen Wachstumsschub zu haben.

Lina und das Christkind

Lina zeigt mir beim Abholen in der Kita den Adventskalender. 24 Säckchen hängen wunderschön dekoriert am Fenster.

„Mama, wann kommt das Christkind?“

Ich zeige ihr, das jetzt am Wochenende der 1. Dezember ist und wenn man das 24. Säckchen öffnet, dass  an dem Tag dann das Christkind kommt.

 „Mama, ich will das Christkind sehen!“

„Ok. Ich habe da glaube wenig Einfluss drauf.“

Garderobe – Anziehen

Im Flur beim Gehen mit entsetzter, trauriger Stimme:

„Mama, die Jenny hat gesagt, dass das Christkind nur zu Kindern kommt die lieb waren.“

„Oh!“

nachdenken

„Musst du dir denn da Sorgen machen?“

„Ja.“

„Oh. Warum?“

„Weil ich nicht auf die Erzieher höre.“

„Warum?“

„Weil ich das nicht möchte.“

„Hm. Wieso?“

„Weil ich so bin.“

Da muß ich ihr insgeheim recht geben. Lina stellt alles in Frage, und überlegt, ob die aufgestellten Regeln in ihr eigenes Weltkonzept passen. Im Grunde genommen ist sie ja sehr für Gerechtigkeit. Nun spürt sie eine Konsequenz, auf sich zukommen, die für eine gerade Fünfjährige mehr wert ist, als das vom sozialen Miteinander.

 

„Kommt das Christkind nicht zu einem, wenn man nicht lieb war?“

„Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man  zu seinen Mitmenschen hilfsbereit, freundlich und nett ist. Und wenn jmd. mit Absicht böse und gemein zu seinen Menschen ist, dann glaube ich, dass das Christkind sich demjenigen nicht zeigt.“ (Keinesfalls möchte ich ihr ein schlechtes Gewissen machen. Das gesagte enspricht meiner Lebensphilosophie. Über das Wort „Karma“ reden wir ein andermal.

 

„Heute habe ich nicht gehört. Ich habe das nicht mit Absicht gemacht.“

„Was war denn los?“

Und dann erzählt Lina von einer Situation, wo die Erzieherin schimpfen musste. Und man spürt, dass ihr das unangenehm war. Und sie relativiert ihr Verhalten und erzählt von anderen, die viel schlimmeres machen. Aber gut geht es ihr mit der Schimpfsituation auch nicht. Ich frage sie, ob es ihr besser gehen würde, wenn sie morgen mit der Erzieherin nochmal spricht. Vielleicht würde es ihr dann besser gehen. Und der Erzieherin auch.

„Hmm. Ja.“

Kurzmitteilung

Geburtstagsvorfreude

Liebe Lina, wenn du wüsstest, dass deine Mama und dein Papa mindestens genau so aufgeregt sind in Vorfreude auf deinen Geburtstag.

An deinem besonderen Tag haben wir etwas besonderes vor und wir hoffen, dass es dir auch so gut gefallen wird, wie uns.

Und dann wären da noch andere Planungen und Ideen, wo wir gespannt wie Flitzebogen sind, wie du reagieren wirst.

Du große Maus. Es ist so schön, dass du bei uns bist!