Pfützen

Pfützen kommen meist ungelegen, weil

  • sie nicht nur nass, sondern auch kalt sind,
  • die Kinder meist denkbar ungeeignet dafür gekleidet sind,
  • Gummistiefel einem Dreijährigen Kind das  Gefühl geben unverwundbar zu sein,
  • sie beide Kinder einladen. Nicht nur das Kind mit Gummistiefeln, sondern auch das mit Straßenschuhen,
  • auf einem Bauernhof in der Pfütze nicht nur Wasser ist
  • der Einjährige dich noch recht tapsig ist und ausrutschen könnte,
  • Wir doch eigentlich noch die Kühe besuchen wollten
  • Mama besonders starke Nerven braucht
  • Weil das große  Kind doch gerade krank ist,
  • …..

Weil es soviel Spaß macht darin zu hüpfen.

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Bücherecke von Timo und Lina

Für ein Forenbeitrag zum Thema „Montessori“ und „Bücherecken “ habe ich mal unsere Bücherecke fotografiert. 

Das obere Buchregal ist für Lina, das untere  für Timo. 

Aktuell sind im Kinderzimmer für Lina meist nur Büchereibücher. 

Mittlerweile hat sie das Prinzip des Ausleihens gut verinnerlicht. Sie gibt mir Bücher, dir ihr nicht gefallen. „Das kannst du zurückgeben!“ Oder sie bittet mich Bücher noch zu verlängern, wenn sie ihr besonders gut gefallen. 

Ich versuche immer eine Mischung hinzubekommen aus:

  • Was Lina aktuell interessiert
  • Was Lina sich alleine betrachten kann
  • Was zum Vorlesen
  • Was um den Horizont zu erweitern und sie neugierig zu machen. 

Timo holt sich mittlerweile auch aus dem Regal oder aus unserem großen Fundus im Arbeitszimmer Bücher und setzt sich zum Anschauen auf den Sessel. 

So schlafen Timo und Lina

Wir schlafen alle im Schlafzimmer. Unsere Tochter 3 3/4 hat die Möglichkeit auch im Kinderzimmer zu schlafen, was sie (abgesehen von ein paar Experimenten) aktuell noch nicht möchte. 

Die Beistellbetten waren und sind immer offen. Beide konnten schon früh hinaus auf den Boden und auch alleine wieder hineinklettern. 

Beide Kinder werden in den Schlaf begleitet. 

Geburtstagswünsche einer als Vierjährigen

  • Einen Tiptoistift (der alte ist nämlich kaputt)
  • Eine Fischtorte mit Smarties drauf ( ein Kuchen in Fischform, wie letztes Jahr)
  • Kaubonbons ( um sie mit ihren Gästen zu teilen)

Easy going dachten Mama und Papa. Kriegen wir hin. Doch dann kam gestern völlig überraschend:

  • Ein Fahrrad!

Uff. Eigentlich glauben Mama und Papa diesbezüglich, dass Lina noch ein bischen mehr Laufradübung braucht. Doch das Wissen, dass ihre Freundin Johanna es sich selbst beigebracht hat ( und Conni in der Geschichte kann es schließlich auch) scheint Absporn genug. 

Und wer weiß, wie es im Frühling bei ihr ausschaut, wenn sie es sich in den Kopf gesetzt hat. Geburtstagsgeschenke dürfen ja gerne das komplette folgende Lebensjahr bedenken. 

Heute kam auf Nachfragen das Aussehen des ersehnten Rades wie aus der Pistole geschossen: 

ein rotes „hello kitty“ Fahrrad!

Lina scheint sich also Gedanken gemacht zu haben. Und dabei gilt nicht nur „rot“. Rot MIT hellokitty. 

Zitat

Das mit dem Zucker und der Kohlenhydratverwertung

Lina: Mama, ich habe Bauchweh. 

Ich: Hmmm, vielleicht musst du mal pupsen?

Lina: Ich hab schon gepupst. Einen Stinkepups. 

Mama:Vielleicht nochmal?

Lina: Mama, du hast einen dicken Bauch. 

Lina klopft auf meinem Bauch herum. Dann wackelt sie meinen Bauchspeck hoch und runter. 

Ich: Das tut gut, das musst du bei dir machen. Das hilft bestimmt gegen dein Bauchweh. 

Lina wackelt an ihrem Bauch.  Aber da ist nicht viel zum Wackeln. 

Lina: Mama, du hast einen großen Bauch!

Ich: Ja stimmt. 

Lina: Warum? ( öfter mal Thema in Linas Kopf)

Ich: Weil ich zu oft Zucker gegessen habe. (Das mit den Kohlenhydraten finde ich jetzt noch zu früh)

Lina: Warum macht das dick?

Ich: Oje, wie erkläre ich dir das. Lass mich nachdenken. 

Pause

Ein langanhaltender Megapups scheppert durchs Bad. In das Gekicher von Timo und Lina falle ich ein. 

Ich: Dann sind nun die Bauchweh weg, oder?

Lina: Ja!

Jetzt hab ichs Lina: Also wenn man Zucker isst, dann gibt das Energie. Und wenn man gar nicht so viel Energie braucht, dann hebt der Bauch die Energie auf. Und wandelt das in Speck um. 

(Mal gucken, was davon hängen bleibt)

Mama? Hast du den Donner gehört?

fragt Lina mit kratziger Stimme. Während wir noch im Wohnzimmer waren ist sie beim Gewitter in unser Bett gekrabbelt. Die Sicherheit unseres Bettes scheint ihr zu reichen. Sie rief nicht nach uns. Aber sie war wach, als wir ins Bett kommen. Draußen gewittert es weiter. Sie darf natürlich zwischen uns liegen bleiben. 

Mama: „Ja! Und wir haben es hier schön warm und gemütlich und sind im Trocknen. Wie schön. “

Papa: “ Und weißt du was? Der Donner war fast so laut, wie ein Pups von Mama. “

Lina lacht nicht. Im Gegensatz zu mir. Sie pupst zwei Minuten später und ist wohl davor eingeschlafen. 
/edit:

Hui, das hat ganz schön gerappelt, geknallt und gegrollt in der Nacht. 

Das Mamapapabett war voll.