Die Notwendigkeit vom Neinsagen

Urlaub. Autofahrt nach Hause. Da sitzt das elterliche Süsswarenhändchen ein wenig lockerer.

Lina: Mama, kann ich noch ein Bonbon haben?

Lina bekommt das dritte Bonbon auf die Rückbank gereicht. Timo als Bonbonerstz ein bisschen was zum knabbern.

Benjamin Blümchen läuft, die Sonne scheint, bis jetzt wenig Stau. Es läuft.

Lina plötzlich von der Rückbank:

Mama du hättest nein sagen sollen.

Mama: Was? (völliges Unverständnis)

Lina: Meine Zunge tut weh!

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Timo weiß, was ihm gut tut!

Papa bringt Timo und Lina ins Bett.

Timo: Mamaaaaa!
Papa: Was kann Papa für dich machen damit es dir besser geht?
Timo: Milch!

 

SMS an Mama: Kannst du für Timo noch eine Milch machen??

Fluch der Mama

Kurze Arme und fies juckenden Ausschlag am Hintern wünsche ich den Einbrechern, die heute zig Eltern ungeplant vor die Überlegung stellen, wie sie heute arbeiten können und ihre Kinder betreuen.

Soviel Arbeit und unangenehme Gefühle nun für die Erzieher, und die Entwürdigung ihrer liebevollen Arbeit.

Lina hat es schon beschäftigt, warum Räuber in die Kita gegangen sind. Und ob sie den Kam… Kom… Kombu….ach es ist aber auch ein schweres Wort: Computer geklaut haben. Sie sah den großen Polizeibus vor der Kita. Sie baute darauf, dass die Polizisten die Bösen aber inzwischen gefangen.

Dem deutlich an Empathie fehlenden Mamaortopäden wünschte Lina, dass die Räuber hoffentlich nicht ihre Gummistiefel geklaut haben.

📝Aus dem Alltag mit Kindern

– Perle in einer Körperöffnung : Check ✔️

Dank ausreichender medizinischer Gerätschaften im Haushalt ohne Arztbesuch entfernt.

Anschließend spürbare Erleichterung bei Lina.

Sie wollte ihr Experiment „Passt die Bügelperle auch in mein Nasenloch, wenn das beim Freund ja auch geklappt hat“ nämlich den Erzieherin nicht offenbaren.

Das Experiment hat nämlich nicht so wie geplant funktioniert. Die Perle passte hinein, wollte dann aber nicht mehr raus.

So ging sie zum Nachdenken in die Bauecke und fiel dort den Erziehern auf, weil sie etwas blass um die Nase war.

Mama hat ihre Geschichte erst gar nicht geglaubt. Dann aber doch im Auto beim

unterhalten gemerkt, dass das scheinbar alles so stimmt. Also würde ein Plan gemacht.

A) nachgucken

B) Anwendung Nasenstaubsauger

C) Pinzette

D) Kinderarzt

Plan c klappt mit Aussicht auf einen Schokokeks auf Anhieb.

Lina hüpfte anschließend herum und rief „Ich hab’s geschafft, ich hab’s geschafft. “

Mama hüpfte innerlich auch.

Schokostern und verschönerte Tapeten

Es muss schön gewesen sein beim Kindergartenfreund.

Sie haben Musik gemacht. Robert hat so ein Klavier zum reinpusten. Und Würstchen gab es zum Abendbrot.

Eigentlich wollte Lina Robert ja noch einen Schokostern zeigen. Den der Auringer Nikolaus mitgebracht hatte. Wohl nur zeigen. Nicht schenken. Auf jeden Fall erzählte Lina im morgendlichen Redefluss einer Kitamama von ihrem Plan und zog besagten Schokostern stolz aus der Jackentasche. So konnte ich noch intervenieren, bevor Robert traurig werden könnte und die Jackentasche klebrig.

Ja und dann war da noch die Tapete. Und die Stempel. Die kurioserweise zueinander fanden.

Die Eltern nahmen es Gottseidank locker.