Sonntagsausflug zum Indoorspielplatz 

Nun den dritten Indoorspielplatz ausprobiert. Das Topolino in Mainz. Der größte und auch lauteste. Wir verbrachten den Tag im riesigen Sandkastenbereich, der deutlich abgeschirmt viel vom Publikumsverkehr abfängt. 

Lina zog mit wechselnden Begleiterwachsenen ab. Sie war mächtig beeindruckt vom Krokodil, was sein Maul immer wieder auf und zu machte und Kinder verschluckte. 

Im Gegensatz zu den beiden anderen Spielhallen könnten wir Lina hier noch nicht alleine losziehen lassen. Für die meisten Geräte fehlt es ihr an Größe oder motorischen Fähigkeiten. 

Der Mittagsschlaf fiel entsprechend kurz aus. Aber 30 Minuten an Papa gekuschelt ließen sie dann bis in den Nachmittag rein durchhalten.

Timo verweilte abwechselnd auf Papas, Mamas oder des Patens Arm, oder im Kinderwagen. 

Ein schöner Tag, der durch die chillige Sitzecke und dem vielen Sand durchaus etwas von Urlaub hatte. Nur Mama und Papa fehlte der Mittagsschlaf. 

Konsumkind 

Kurz vor dem Abendbrot. 

Lina: „Hunger! Kekse!“

Mama: „Es gibt jetz keine Kekse. Wir essen gleich Abendbrot.“

Unerwünschtes Ergebnis. Dann fragt man halt Papa. Mit veränderter Taktik. 

Lina: „Schoko?“

Papa ebenfalls veränderte Taktik : “ Lina, ich habe keine Schokolade!“

Lina: „Kaufen!!!“

Kerbebesuch 2016

Kerb in Igstadt:Kind 1 mit Puppentrage ausstatten, Kind 2 ins Tuch verfrachten. Beide Kinder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen trösten. 

Losgehen und mit Argusaugen gen Himmel im Eilschritt zum Kerbeplatz. 

Unterwegs mit Nachbarn Plauschen und über die ersten Regentropfen aufregen. 

Papa verfrachtet Kind 1 aufs Karussell und gibt seelischen Beistand. 

Mama schaukelt mit den Hüften für Kind 2, betreibt Sozialpflege mit 2 anderen Mamis und schießt Beweisfotos von Karusselfahrt. 

Am Süsswarenstand Bauchwehmachende Inhaltsstoffe in Zielobjekt für Mama erfragen, Papa und Kind 1 versorgen, den immer größeren Regentropfen ausweichen, zahlen, Regenguss abwarten. 

Regenpause abwarten und nach Hause eilen mit immer schneller werdendem Schritt. 
Vergangene Zeit: 45 min

Elefantenzählen

Draußen regnet es. Lina sitzt am Tisch und beschäftigt sich mit abgeschnittenen Kleidungsetiketten. Mama sucht was am Handy, Papa trägt Timo im Fliegergriff durch die Gegend.

Es blitzt.

Mama zählt in Gedanken *ein Elefant, zwei Elefant, drei Elefant*

Als der Donner immer noch nicht folgt, zählt sie laut: „Vier Elefant, fünf Elefant, sechs Elefant, sieben“ *rumms*

Lina – spielend- leise: „Acht“

Mama staunend zu Papa: „Hast du das mitbekommen?“

Und zu Lina: „Lina, was kommt nach acht?“

Lina: „Elefant“