Lina und Timo im Tierheim

Unsere Katzen haben letztes Jahr wirklich schöne neue Zuhause gefunden. Dennoch vermissen wir sie natürlich.

Heute haben wir noch ganz viele Katzensachen und ausgediente Handtücher in Wiesbadener Tierheim gebracht.

Soooo nette Menschen arbeiten da!

Wir waren im Kleintierhaus und bei den Katzen. Bei den Hunden mussten wir abbrechen, da Timo das Gebell zu laut fand.

Die beiden waren so goldig. Sie fragten immer, wie die Tiere heißen. Ich Jane Ihnen die Namen vorgelesen und dann haben sie das Tier mit ihrem Namen begrüßt. „Hallo Flecki!“ „Hallo Feivel“

Es war für uns schon sehr beeindruckend. Und wir sind dankbar für die Arbeit, die dort mit so viel Liebe geleistet wird!

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„Tommt mit Fellfreunde!“

Während Lina Oma ganz für sich alleine genießt und dort Landschaften mit Bauklötzen und Halbedelsteinen baut, badet Timo.

Er ist aktuell mit Erkältung zuhause und ein wenig traurig nicht zu Oma zu dürfen.

Die Aussicht die paupatschau-Tiere mit in die Wanne nehmen zu dürfen war dann tröstlich. Nun ist er völlig in seine Phantasiewelt getaucht. Alles um sich herum vergessen, kreiert er spannende Wasserabenteuer in denen „Raida“ und seine Fellfreunde Lösungen für irgendwelche Probleme finden müssen.

Dabei wird durchaus Rücksicht genommen, das Rocky kein Wasser mag und Sky sogar fliegen kann.

Explosion des Schreibens

Nicht ein Tag vergeht mehr, ohne das Lina ein Blatt mit geschrieben Worten im Fach hat.

Sie kann die Worte noch nicht lesen, aber das mindert nicht ihre Lust die Buchstaben selbst zu schreiben.

Waren es die ganze Zeit die Namen ihrer Freunde kommen nun nich andere Namenwörter dazu.

Ich kenne sowohl den Schreiblernprozess, als auch das benutzte Material und muss mich zurückhalten ihr nicht auch etwas anzubieten. Richtig Spaß macht es nämlich nur gemeinsam mit anderen Kindern und ihrer Gruppe.

2 Mamas + 4 Kinder und was dabei herauskommen kann

Zwei Mamas sitzen plauschend am Esstisch. Die zwei Töchter spielen oben, die jüngeren Söhne unten. Manchmal vermischen sich hie und da die Spielorte und Spielkombinationen. Prinzessin, Patient, Handwerker, die komplette Palette des Rollenspieles wird angekratzt

Irgendwann sind drei Kinder oben, der Filius spielt mit dem Werkzeugkasten des Kumpels zufrieden unten.

Die Mamas plaudern fleißig, als der einen schon längeres wasserrauschen aus dem obigen Stockwerk bewusst wird. Nur ab und zu mal eine Kinderstimme oder ein Kichern dringt nach unten.

Beim Anklopfen an der Badtür ist diese verschlossen. Man könne nicht öffnen, man säße in der Badewanne. Ungläubiges Staunen und Kopfkino bei den Mamas, fröhliches Kindergelächter von innen.

Da hat wer Spaß!

Eine Münze zum Türöffnen wird besorgt. Beim Anblick, der sich bietet müssen auch die Mamas schmunzeln.

Die Kleidung liegt verstreut auf dem Boden. In der Wanne drei überaus zufriedene Kinder. Die fünfjährigen Mädels rahmen den bald dreijährigen im ziemlich warmen Wannenwasser ein. Alle Leben und sind wohl auf. Und vor allem: sie sind glücklich!

Nur wenige Wassertropfen dekorieren den Badezimmerboden.

„Das hat heute richtig Spaß gemacht. Das war toll mit dir in der Wanne“, erklingt es beim Abtrocken und Anziehen.

 

ohne Schlafsack

Lange hat Timo kämpfen müssen, bis wir nun seinem Wunsch auf den Schlafsack zu verzichten nachgeben haben. Er sei schließlich schon groß und wolle auch eine Decke haben. (Die Argumente, es sei Winter und ob man das nicht in wärmeren Nächten ausprobieren könne, stiessen auf taube Ohren)

Es klappt erstaunlich gut, auch wenn die Helikoptermama doch noch 2-3 mal in der Nacht den Blick aus ihrem Bett ins Bett von Timo wandern lässt und die Decke nochmal wärmend über den „ein bisschen Großen“ zurecht zuppelt.

Ohne Milchflasche

Bei Lina gab es noch eine Schnullerfee.

Bei Timo lief das eben irgendwie pragmatischer ab.

Nach einem kurzen Gespräch mit der Frage, ob er seine Flaschen wegwerfen möchte, vollbrachte Timo den Schritt.

Anschließend gab es einen dicken Drücker und das wir ganz dolle stolz auf ihn sind.