Lina im März 2015

Kleinkind sein: 

 Lieblingsbeschäftigung:

  • Bücher anschauen (die big five):
  • Die Schnullerbox am Wickeltisch schließen und von Mama und Papa wieder öffnen lassen.
  • Mithelfen beim Spülmaschine ausräumen, geschnittenes Gemüse in den Topf räumen, Tisch decken, abdecken
  • Bobbycar “fahren”
  • Im Dreirad durch die Gegend chauffiert zu warden.
  • Das Kinderzimmer innerhalb von 3 Minuten in einen Saustall zu verwandeln.

Das mag ich gar nicht:

  • Linas weinen ist erschreckend hoch geworden. Tut sie sich weh, oder past ihr etwas nicht, dann wird meist 2x mit Luftholen geschrien. Ob sie dann noch weiterweint, oder sich direkt beruhigt hängt ab von der Intension des Schmerzes/Frustes.
  • Lina läuft mitwerweile recht gut alleine oder an der Hand. Ist sie aber müde, möchte sie bitte auf den Arm. Wird ihr das verwehrt dauert der vor ihr liegende Weg seeeehr lange , da sie sich alle 2 meter auf den boden wirft und ihrem Zorn freien Lauf lässt.

Das ist neu:

  • Erbeereis mit Waffel, Oliven, Weintrauben, Erdbeeren
  • Auf dem heimischen Spielplatz schafft Lina alleine beim Kleinkindgerüst die Leiter hochzukrabbeln und die kleine Rutsche vorwärts/rückwärts/auf dem Bauch runterzurutschen. Auch kommt sie mit viel Anstrengung und stimmlicher Begleitung alleine auf das Schaukelpferd drauf. “Sand” scheint nun doch etwas tolles zu sein. Lina schaufelt ihn, greift darin herum und benutzt Eimer und Schaufel.
  • Auch die große Rutsche ist nun keine Hürde mehr. Mit Hilfe erklimmt sie die lange Leiter, rutscht dann aber alleine runter. (Noch stehen aber Papa oder Oma unten)
  • Linas erster Mittelaltermarktbesuch. Mama und Lina in Gewandung, Papa in normalen Klamotten. (Lina wurde ganz oft hinterhergeschaut mit vielen “Och wie süß” und “Guck mal!” Sie war völlig angetan vom Dudelsack und anderen Musikinstrumenten. Von einer ganz netten Frau am Spinnrad (Spinnerin würde hier wohl doof klingen) bekam sie eine hangesponnene und gehäkelte rote Mütze geschenkt! Beim Dattelschlepper gab es getrocknetes Obst und Bananenchips.
  • Der Kiefer scheint gar keine Pause zu machen. Die vier vorderen Backenzähne sind bald alle da.
  • Treppenstufen versucht Lina nun zu gehen und nicht zu rutschen/krabbeln. Sie greift dann nach unserer Hand und steigt Schritt für Schritt hinauf und einzelne Stufen auch hinab. Oder sie hält sich an den Geländerstäben fest und läuft schon fast wie eine Große hoch und runter.
  • Lina geht nun schon recht viel/lange an der Hand.
  • Lina hilft den Besteckkorb der Spülmaschine und diverse Teile auszuräumen. Sie räumt die Tuppersachen, Töpfe und Pfannen, an ihren Platz und reicht das Besteck und die Frühstücksbrettchen einzeln an.
  • Fragen wurden kurz mal mit einem “Ja!” bestätigt. Nun hat sie sich aber wieder drauf eingeschossen, dass sie lieber nickt. (oder den Kopf schüttelt und mit den Händen eine abwehrende Geste macht)
  • Unterwegs muß öfter mal im Wechsel der Igel oder der Drache mit. Im Auto, wenn Lina müde wird, muß es aber der grüne Schnuller aus dem Auto sein.
  • Lina kann alleine ihre Mütze aufsetzen! (31.03) Sie war so stolz, dass sie das gleich immerwieder tun musste.
  • In Papas beisein beschäftigte sie sich 20 Minuten mit dem Anziehen ihrer Socken. Es gelingt ihr noch nicht, sie weiß aber wie es geht.
  • Am Gemüsebeet liegt ein Stein. Schon eine ganze Weile. Und dieser Stein wird so gut, wie jedesmal beim vorbeigehen begrüßt, in die Hand genommen, angelacht.
  • Mit der Gabel aufgepiekstes isst sie ja schon selbstverständlich. So langsam tastet sich Mama auch ans Löffeln heran.
  • Ein neues Attribut macht sich in Linas Persönlichkeit stark “EHRGEIZ”. Wenn sie etwas möchte, dann setzt sie alles daran, es auch zu schaffen. Dann wird selbst unter Tränen weitergemacht und auch ein blauer Fleck riskiert. (Beim Pinguinmachen im Bauchalter hat sich das ja auch schon irgendwie abgezeichnet)
  • Meist bringt Papa Lina ja ins Bett. Mama übt mit Lina das Einschlafen in ihrem Bett. Sie kommt dann aber immer wieder zum Kuscheln, rollt sie dann aber irgendwann in ihr Bett zurück.

Eltern sein: 

 Neue Erkenntnisse:

  • Seit Papa das Brett am Treppenabsatz in der Mitte angebracht hat ist das Treppenrunterrutschen entspannter.
  • Lina beim Entdecken ihres Willens und ihres Ehrgeizes zu begleiten Bedarf manchmal dicker Nerven.
  • Lina kann eigentlich recht gut Aufräumen. Sie weiß, wo alles seinen Platz hat. Nur bei den Körbchen für das Holzspielzeug + duplo im kinderzimmer schien sie überfordert. Mama hat nun reduziert. Ob ein Körbchen ihr hilft wird sich weisen.

 

Schreckmoment:

  • Und immer wieder plumst sie mal vom Tripptrapp, von der letzten Treppenstufe, oder über die eigenen Füße. Gottseidank kann sie sich meist gut abrollen, dass zumindest der Kopf nicht soviel abbekommt. Aber der Schreck ist ja auch noch da und möchte getröstet werden. Und oft genug leidet Mama ganz schön mit.

 Dafür fehlt die Zeit:

  • Am Wochenende liegt der Haushalt brach. Ist dann einfach so. Ausser bei dem, wo Lina mithilft. Wir versuchen uns viel Zeit für Lina zu nehmen und Linas Zeit für etwas zu respektieren. Dann dauert der Weg zum Auto , vom Auto in die Kita, von der Kita zurück zum Parkplatz, etc ….. ein paar Minuten länger

 

Nächte/Schlaf:

  • Das Einschlafen klappt meist innerhalb von 5/10 Minuten; Ausnahmen von einer Stunde kommen aber auch immer mal vor. Ob das nächtliche Aufwachen irgendwann mal wieder weniger wird?
  • In der Kita schläft Lina manchmal noch am Vormittags. Mittags schläft sie nun fest im eigenen Bett. Und dann da eine ¾ Stunde bis 1 ½ Stunden.
  • Nachts benötigt sie ihre 12 Stunden von 19:00 – 7:00 Uhr

Darauf freuen wir uns:

  • (Mama + Papa) Wenn Lina ihre ersten Wörter spricht.
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Lina im Februar 2015

Kleinkind sein: 

Lieblingsbeschäftigung:

  • Bücher anschauen (Derzeit 5 Favoriten):
  • Hör mal “Musikinstrumente” + “Tierkinder”,
  • die Fingerpuppenbücher mit “Pony Pit” und “Raupe Rosalie” und
  • “die Raupe Nimmersatt”
  • Die stapelbaren Pappwürfel fordern länger Linas Aufmerksamkeit
  • In der Kita ist das Verschlußtablett immer noch schwer angesagt.
  • Sich mit Nicht-Spielsachen beschäftigen, zB. Die Tupperschublade oder die Papierabfallkiste.

Das mag ich gar nicht:

  • Wenn Lina zu Mama auf den Arm will, und diese “nicht reagiert”
  • Wenn lina etwas möchte, dann bitte sofort, sonst wird sie ungeduldig.
  • Tut sie sich weh, kann sie einiges ab und seuftzt mal tief. Ist es aber doller, oder Lina ist müde, dann kann die Tonlage schon einige Dezibel bringen. Genauso schnell hat sie sich aber auch wieder beruhigt, zeigt auf etwas und sagt dann schluchzend “da!”

Das ist neu:

  • Drei Backenzähne waren es dann Ende des Monats die durch sind Der rechte 2. Schneidezahn scheint verstecken zu spielen. Der macht noch nicht mal guckguck. Die 3 Backenzähne kamen dann doch unspektakulär, als sie beim Lachen Mitte / Ende Februar dann plötzlich da waren.
  • Beim Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste müssen Mama und Papa nicht mehr so viel Pausen machen. Lina akzeptiert die Bürste immer besser im Mund. (Im Moment 😉 )
  • Auf das Sofa klettern. Mit Mama und Papa dabei, darf sie das.
  • Das erste Elterngespräch in der Kita. (Um die Eingewöhnungszeit zu reflektieren) Lina ist ein starkes Kind, hat ein ausgeprägtes Urvertrauen und kann schon Momente alleine Spielen. Sie geht auch alleine in den Nebenraum um dort ohne Erzieher alleine oder bei anderen Kindern sitzend zu spielen.

Sie scheint Strukturen und feste Rituale ganz besonders zu brauchen. (Hier ist sie gerade Samstagvormittag ziemlich durch den Wind, da der Ablauf am Woe ja nicht so ist, wie Mo-Fr.) Das schlafen im Kinderwagen wird erst mal beibehalten, nachdem der Versuch im eigenen Bett nur mit 20 Minuten schlaf endete. Sie macht den Erziehern viel Spaß!

Nächste Hürde ist das Essen. Noch isst sie meistens mit den Händen. Löffel und Gabel zum Einsatz zu bringen sind nun die nächsten Aufgaben. Ansonsten läuft alles prima! Mama fuhr noch am gleichen Tag zum schwedischen Möbelhaus und kaufte zwei schöne Holzschälchen und große weiße Bohnen. Nun hat Lina ihr erstes Montessorilöffeltablet.

Auf den Tisch krabbeln. Da wird geschimpft. Lina steht sowieso genre beim Essen auf, steigt am Stuhl herum, schiebt den Stuhl vom Tisch weg, … Essen ist oft immer noch etwas Nerven- und Geduldintensiv. Doch lina hat bereits verstanden, dass wenn sie etwas runterwirft, sie es auch aufheben muß.

  • Da Lina alleine auf ihren Stuhl klettern kann ist der Bügel nun ab.
  • Beim Laufen wird Lina immer schneller. Es gibt Tage da torkelt sie ein wenig, aber insgesammt lief sie von Anfang an ziemlich stabil.
  • Mama hat sich endlich getraut nachzuziehen und Lina mit einem Löffel alleine essen zu lassen. Es ist ziemlich wutzig und die Hände helfen auch ncoh mit, aber im großen und ganzen ……. “Lina du bist eine Wutz!”
  • Oma hat das erste mal richtig gesittet. Mama und Papa huschten in die Stadt, um Papas neue Brille abzuholen und Lina war mit Oma immerhin eine Stunde alleine (im Kinderzimmer).
  • An der Hand laufen klappt immer besser.

Eltern sein: 

 Neue Erkenntnisse:

  • Man kann Lina immer mehr zutrauen. Es braucht Zeit. Aber Lina versteht schon soooo viel.
  • Lina wird Eifersüchtig, wenn Mama oder Papa ein anderes Kind auf dem Arm haben.
  • Auch “fremdeln” hat Gottseidank begonnen.
  • Diskussionen dauern bis jetzt nur einen konsequenten Tag an. Mama möchte z.B. das Lina mehr läuft und Mama weniger tragen muss. Als der 1. Tag sehr tränenreich war, stellte sich Mama am 2. Tag schon darauf ein, doch da lief Lina wie selbstverständlich.
  • Besuche mit den Mamis bei IKEA machen nicht mehr so viel Spaß(zumindest für Mama). Lina ist voller erkundungsneugierde. Die ihr zugedachte eingezäunte Spielfläche interessierte sie nur kurz. Dann marschierte sie lieber los und Mama hinterher. Da war wenig/keine Zeit, sich mit den anderen Mamis auszutauschen.

Schreckmoment:

  • Lina und die Treppe….

Auf dem Treppeabsatz muß Lina sich einmal um 180 Grad drehen, bzw rumrutschen. Da sklappt auch moistens sehr gut. Doch ab und zu rutscht sie mit dem rechten Bein nicht richtig rum und rutscht zwischen das Geländer. Mama dreht sich der Magen um, das Gefühl geht bis in die Fußspitzen. Ich wußte in dem Moment nicht, ob ich runterlaufen soll, um Lin aim möglichen fall aufzufangen, oder hochrennen, um sie noch zu schnappen. Lia hat innengehalten, sich nicht weitergerutscht und es ist ncihts passiert. Aber das Kopfkino ist nicht schön.

  • Lina ist (20.2.) schneller über die Sofalehne gekrabbelt, als Mama schauen und greifen konnte. Das Geräusch vom Aufprall hat selbst Papa im büro gehört, der ganz schnell rausgeschossen kam. Lina ist echt hart im Nehmen. Es war wirklich nur ein kurzes weinen und eine kleine Beule. Kühlen mit viel Überredungskunst und Arnicaglobuli. Aber erschrocken haben wir uns dennoch und lina sehr genau beobachtet.

 Dafür fehlt die Zeit:

  • Mama hat nun viel Zeit zum ausmisten, aufräumen und saubermachen und gibt auch kräftig Gas! Sich selbstbewußt in die Rolle einer Hausfrau zu finden ist die neue Herausforderung.
  • Da Lina nun ja erst am Nachmittag zuhause ist fehlt dem Papa die Zeit, um mit Lina ausführlich zu spielen.

Darüber haben wir gesprochen:

  • Lina braucht neue Spielsachen/neue Herausfoderungen. Mama hat ein paar neue Bücher gekauft und sowohl in der Stadt, als auch gebraucht gab es ein paar wunderschöne Spielsachen aus Holz.

 Nächte/Schlaf:

  • Im Arm von Papa einschlafen geht ziemlich zügig. (meistens) Mama und Papa genießen es beide mit Lina zu kuscheln und sie in den Schlaf zu begleiten. Wir sehen es beide nicht als Last an und nehmen uns gerne diese Auszeit am Abend.
  • Trinkzeiten sind wie eh und je gegen 23, 3 und gegen 6 Uhr. Beim letzten trinken bleibt Lina neben Mama oder in der Ritze liegen. Wenn Mama dann schon bald ins Bad geht kuschelt sich Lina nochmal an Papa ran.

Darauf freuen wir uns:

  • (Mama) wenn Lina Mama erzählen kann, was sie innerhalb ihres Tages erlebt hat, was sie beschäftigt, was passiert ist.
  • (Papa) Wenn Lina in der Kita im Bett schläft und nicht mehr im Kinderwagen.

Linas Eingewöhnung:

5. Woche

Mo: 08:30 – 15:00

Di: 08:30 – 15:00

Mi: 08:30 – 15:00

Do: 08:30 – 15:00 Die Eingewöhnung gilt offiziell als erfolgreich abgeschlossen. Das ging echt ratzfatz. Zur Krönung hat Lina am Vormittag ihr Ei in der Kita gelegt. D.h. sie ist also tatsächlich im Alltag entspannt genug und fühlt sich wohl! Mittags schläft sie noch im Wagen und wird “geschockelt”, aber auch hier bahnt sich schon eine Veränderung an.