Kurzmitteilung

Geburtstagsvorfreude

Liebe Lina, wenn du wüsstest, dass deine Mama und dein Papa mindestens genau so aufgeregt sind in Vorfreude auf deinen Geburtstag.

An deinem besonderen Tag haben wir etwas besonderes vor und wir hoffen, dass es dir auch so gut gefallen wird, wie uns.

Und dann wären da noch andere Planungen und Ideen, wo wir gespannt wie Flitzebogen sind, wie du reagieren wirst.

Du große Maus. Es ist so schön, dass du bei uns bist!

Advertisements

Entwöhnung

Bein Lina gab es nach der Brust nix mehr. Sie hatte ja auch ihren „Nunu“. Timo mochte keinen Schnuller, also fehlte ihm nach der Brust  nochmal was zum Nuckeln. Ich stieg nochmal auf Milchflasche um. Da ich zu faul war, früh morgens an den Kühlschrank zu tappen, gab es abends Frischmilch, morgens Pulvermilch. Die Menge war von Anfang an recht überschaubar. Sollte er sich doch abends am Abendessen satt essen und die 5 2 Minuten Flasche nur nochmal zum Runterholen dienen.

Bald kam die Abendflasche weg und es gab nur noch morgens 100ml. Diverse Kämpfe, wann denn „morgen“ sei – also Zeit für eine Flasche machten mich müde und sicherten meinen Entschluss, dies nicht ewig geben zu können. Als Nahrung braucht er die Flaschenmilch eh nicht und kuscheln kann er selbstverständlich jederzeit. Also reduzierte ich von 3 auf 2 Löffel Milchpulver, verdünnte also die Milch. Dann 1 1/2 Löffel auf ca 50 ml Wasser.

Punkt 6 Uhr kuschelt es links neben mir, dann raunt es bittend  „Mülsch?“

Schlaftrunken Wasser in die Pulverflasche reingefüllt. (Ich habe nur 1x vergessen die vorbereitete Flasche abends mit hoch zu nehmen) Buddel angeschüttelt, Buddel rübergereicht, selbst aufs Klo gegangen, „fertig!“, leere Buddel entgegengenommen, weitergeschlafen. So läuft das aktuell.

Nun habe ich die Pulvermenge aber erneut reduziert und Timo scheint selbst im verschlafenen kopf den Braten gerochen zu haben. Gestern Abend bat er ums „Nuckelwasser“.

Timo und das Töpfchen

Timo und ich sind um 13:00 ins Bett gegangen.

Kuscheln hier, Flasche erst wieder heute Abend, „anner Seite“, „Decke“, „ohne Decke“, mit Kopfkissen….

Dann „Mama Pippi“

Die Windel MUSSTE runter.

Das Töpfchen am Bett ist zu groß. „Linas Töpschen“

Also mit dem Nackedei ins Bad.

Aufs Kleine Töpfchen. Ein Grinsen. Begleitet von Überlegungen und Äußerungen zur Richtigen Benennung der benötigten Körperteile.

Dann ein eindeutiges Geräusch: Timo hat das erste Mal bewusst Pippi gemacht.

Pulleralarm

Mama liegt mit beiden schlafenden Kindern im Bett und hört Hörbuch. Plötzlich hört sie im stockdunklen Schlafzimmer Pullergeräusche. Mächtig lange Pullergeräusche.

„Lina?“ (Könnte ja auch die Katze sein)

„Ja?“

Mama reckt den Hals. Sieht nix. Recht noch mehr. Immer noch Pullergeräusche. Sieht schemenhaft Lina vor dem Bett knien.

„Bist du auf dem Töpfchen?“

„Ja“

„Wow“

Mamas Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit und erkennen das Töpfchen. Hinter Lina. Immer noch Pullergeräusche.

*seuftz*