Mamagedanken zum dreijährigen Sohn

Wenn Oma sagt „Mein Enkel ist 3 geworden!“, dann sehe ich sinnbildlich einen kleinen Jungen vor mir.

Wenn ich sage, dass mein Sohn nun 3 ist, dann sehe ich eine Persönlichkeit vor mir mit 3 Jahren kontinuierlichem Wachstum.

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Nu isser 3!

Es war ja schon was besonderes bei Oma und Opa zu feiern. Wenn Ostern und Geburtstag so nahe beieinander liegen dann muss man das schließlich ausnutzen.

So richtig aufgeregt wirkte Timo zuvor gar nicht, aber er wusste genau, dass es ein Geschenk gibt. Es wird wohl der letzte Geburtstag gewesen sein, wo wir erst frühstücken konnten, bevor es die Geschenke gab.

Für Lina war es gar nicht so einfach auszuhalten, dass der kleine Bruder im Mittelpunkt stand. Doch auch sie wurde mit Aufmerksamkweiten bedacht. Schließlich ist sie ja nun seit 3 Jahren große Schwester.

Es gab ein Feuerwehrauto, einen Werkzeugkasten und einen Kreativtonie.

Bei der kleinen Feier zuhause bekam Timo Tiptoibücher, Sandspielzeug und einen Orang-Utan.

Die Kinder verkleideten sich abends noch vielfältig, machten zu dritt wild gackernd eine Modenschau und brachten die Erwachsenen zum Lachen.

Erste Male

Zuhause probierte ich es einfach aus und bot Timo an die Windel auszulassen. Noch im Bad weihte er das Töpfchen ein. Die Trainingsunterhose mit Hundekopf drauf gefiel ihm sehr gut.

Das Töpfchen wanderte mit nach unten. Und irgendwann setzte er sich erneut „mit Erfolg“ drauf.

Vielleicht motiviert ihn das, künftig öfter die Windel auszulassen.

Den Weg zum Spielplatz versüßen uns nun regelmäßig Rädchen in verschiedenen Ausprägungen.

Während Lina sich nun auf einen Roller eingeschossen hat , bot ich Timo am Wochenende ein Dreirad an.

Die Schiebestange ist für die ersten Male noch ganz hilfreich, aber Timo hatte es erstaunlich flott raus mit dem Strampeln und Lenken.

Auf dem Spielplatz fuhr er gleich auch noch ein wenig herum.

ohne Schlafsack

Lange hat Timo kämpfen müssen, bis wir nun seinem Wunsch auf den Schlafsack zu verzichten nachgeben haben. Er sei schließlich schon groß und wolle auch eine Decke haben. (Die Argumente, es sei Winter und ob man das nicht in wärmeren Nächten ausprobieren könne, stiessen auf taube Ohren)

Es klappt erstaunlich gut, auch wenn die Helikoptermama doch noch 2-3 mal in der Nacht den Blick aus ihrem Bett ins Bett von Timo wandern lässt und die Decke nochmal wärmend über den „ein bisschen Großen“ zurecht zuppelt.

Ohne Milchflasche

Bei Lina gab es noch eine Schnullerfee.

Bei Timo lief das eben irgendwie pragmatischer ab.

Nach einem kurzen Gespräch mit der Frage, ob er seine Flaschen wegwerfen möchte, vollbrachte Timo den Schritt.

Anschließend gab es einen dicken Drücker und das wir ganz dolle stolz auf ihn sind.

Kurzmitteilung

Geburtstagsvorfreude

Liebe Lina, wenn du wüsstest, dass deine Mama und dein Papa mindestens genau so aufgeregt sind in Vorfreude auf deinen Geburtstag.

An deinem besonderen Tag haben wir etwas besonderes vor und wir hoffen, dass es dir auch so gut gefallen wird, wie uns.

Und dann wären da noch andere Planungen und Ideen, wo wir gespannt wie Flitzebogen sind, wie du reagieren wirst.

Du große Maus. Es ist so schön, dass du bei uns bist!