ohne Schlafsack

Lange hat Timo kämpfen müssen, bis wir nun seinem Wunsch auf den Schlafsack zu verzichten nachgeben haben. Er sei schließlich schon groß und wolle auch eine Decke haben. (Die Argumente, es sei Winter und ob man das nicht in wärmeren Nächten ausprobieren könne, stiessen auf taube Ohren)

Es klappt erstaunlich gut, auch wenn die Helikoptermama doch noch 2-3 mal in der Nacht den Blick aus ihrem Bett ins Bett von Timo wandern lässt und die Decke nochmal wärmend über den „ein bisschen Großen“ zurecht zuppelt.

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Ohne Milchflasche

Bei Lina gab es noch eine Schnullerfee.

Bei Timo lief das eben irgendwie pragmatischer ab.

Nach einem kurzen Gespräch mit der Frage, ob er seine Flaschen wegwerfen möchte, vollbrachte Timo den Schritt.

Anschließend gab es einen dicken Drücker und das wir ganz dolle stolz auf ihn sind.

Kurzmitteilung

Geburtstagsvorfreude

Liebe Lina, wenn du wüsstest, dass deine Mama und dein Papa mindestens genau so aufgeregt sind in Vorfreude auf deinen Geburtstag.

An deinem besonderen Tag haben wir etwas besonderes vor und wir hoffen, dass es dir auch so gut gefallen wird, wie uns.

Und dann wären da noch andere Planungen und Ideen, wo wir gespannt wie Flitzebogen sind, wie du reagieren wirst.

Du große Maus. Es ist so schön, dass du bei uns bist!

Entwöhnung

Bein Lina gab es nach der Brust nix mehr. Sie hatte ja auch ihren „Nunu“. Timo mochte keinen Schnuller, also fehlte ihm nach der Brust  nochmal was zum Nuckeln. Ich stieg nochmal auf Milchflasche um. Da ich zu faul war, früh morgens an den Kühlschrank zu tappen, gab es abends Frischmilch, morgens Pulvermilch. Die Menge war von Anfang an recht überschaubar. Sollte er sich doch abends am Abendessen satt essen und die 5 2 Minuten Flasche nur nochmal zum Runterholen dienen.

Bald kam die Abendflasche weg und es gab nur noch morgens 100ml. Diverse Kämpfe, wann denn „morgen“ sei – also Zeit für eine Flasche machten mich müde und sicherten meinen Entschluss, dies nicht ewig geben zu können. Als Nahrung braucht er die Flaschenmilch eh nicht und kuscheln kann er selbstverständlich jederzeit. Also reduzierte ich von 3 auf 2 Löffel Milchpulver, verdünnte also die Milch. Dann 1 1/2 Löffel auf ca 50 ml Wasser.

Punkt 6 Uhr kuschelt es links neben mir, dann raunt es bittend  „Mülsch?“

Schlaftrunken Wasser in die Pulverflasche reingefüllt. (Ich habe nur 1x vergessen die vorbereitete Flasche abends mit hoch zu nehmen) Buddel angeschüttelt, Buddel rübergereicht, selbst aufs Klo gegangen, „fertig!“, leere Buddel entgegengenommen, weitergeschlafen. So läuft das aktuell.

Nun habe ich die Pulvermenge aber erneut reduziert und Timo scheint selbst im verschlafenen kopf den Braten gerochen zu haben. Gestern Abend bat er ums „Nuckelwasser“.

Timo und das Töpfchen

Timo und ich sind um 13:00 ins Bett gegangen.

Kuscheln hier, Flasche erst wieder heute Abend, „anner Seite“, „Decke“, „ohne Decke“, mit Kopfkissen….

Dann „Mama Pippi“

Die Windel MUSSTE runter.

Das Töpfchen am Bett ist zu groß. „Linas Töpschen“

Also mit dem Nackedei ins Bad.

Aufs Kleine Töpfchen. Ein Grinsen. Begleitet von Überlegungen und Äußerungen zur Richtigen Benennung der benötigten Körperteile.

Dann ein eindeutiges Geräusch: Timo hat das erste Mal bewusst Pippi gemacht.