Timo und Gebärden

Timo nimmt Gebärden nun richtig schnell an. Zusätzlich zur Gebärde spricht er aber auch das Wort. Also es klingt zumindest ähnlich.

Neben „fertig“, „bitte“, „nochmal“, sagt er seit gestern auch „Danke!

Heute erstmalig beim Kinderarzt angewendet, als er ein Gummibärchen bekam.

Gerade „Danke“ finde ich recht praktisch, als Erinnerung. So brauche ich die Kinder vor anderen nicht vorführen. Sondern ich mache die Geste als Erinnerung. Und dann bedanken sie sich nun beide mit Wort und Geste.

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Feuerwehrwissen

Das Wissen unserer Tochter bewundere ich immer wieder. Ich bin erstaunt, was sie sich aus Büchern und Hörbüchern mitnimmt und ins reale Leben übertragen kann.

Wir sitzen im Auto. Ich muß zur Seite fahren, da ein Feuerwehrauto uns entgegenkommt.

Lina: „Warum hält du?“

Ich: „Schau mal, das Feuerwehrauto. Damit das besser vorbeikommt, fahre ich an den Rand. “

Lina: „Damit sie schnell fahren können und keinen Unfall machen haben sie das Blaulicht an.“

Noch mehr Feuerwehrautos kommen uns entgegen.

Lina: „Die haben die Grundausbildung gemacht! Das ist jetzt ein richtiger Einsatz.“

Domäne mit Schokokeksen

Die zwei Erkältungsnasen sind heute zuhause geblieben. Erstaunlicherweise ging der Tag bis auf einen kleinen Müdigkeitsstimmungsausrutscher vor dem Mittagsschlaf wirklich gemütlich und entspannt herum.

Nach dem Mittagsschlaf kauften wir ein. Mama hatte tierische Lust auf Kekse. Also gab es eine Runde Schokokekse. Für „den faulen Mann“ gab es zwei Tafeln Schokolade. Der sammelte nämlich wieder vorm Aldi.)

An der Domäne angekommen trafen wir noch zwei Mamis vom Handinhandkurs. Da hielten wir noch ein kleines Schwätzchen.

Dann organisierte Lina einen Handwagen. Und wir kauften Milch. Kinder und Einkäufe im Wagen verstaut ging es dann zu den Kühen.

 

Da konnten wir uns gleich für die Milch bedanken und den Kühen eine gute Nacht wünschen. Die Hühner hatten sich zum Schlafen schon zurückgezogen. da schickten wir auch noch schnell einen Gutenachgruss und lassen sie in Ruhe.

Der Mond begleitete uns während des ganzen Spaziergängen. Und die Schokokekspackung 😉 Es war nämlich schon richtig dunkel, als wir den Wagen zurück brachten und heimfuhren.

Kurzmitteilung

Timo und das Duftöl

Timo hat eben ein Minischlückchen Duftöl getrunken. Ich hatte wohl gesehen, dass er den kleinen Schnapsbecher in der Hand hatte, dachte aber, er spielt mit der Kanne mit Birnensaft herum. Dass er sich die kleine Duftflasche mit qualitativ hochwertigem Duftöl genommen hatte und sie aufgeschraubt hatte sah ich nicht.

Ich sah auch, dass er den Becher zum Mund führte und trank. Seine Reaktion war Kopfschütteln, Zunge rausstrecken, sofortiges Speicheln  und dann versuchte er mit der Hand den doofen Geschmack herauszukratzen.

Da sah ich das Malheur. Und roch auch den Orangenduft. Mit Küchenpapier wischte ich mehrmals die Zunge ab. Timo merkte wohl Besserung und hörte auf sich zu beschweren.

Bis morgen wird er wohl aus dem rächen duften wie eine Orangenplantage. Vielleicht hilft es ja gegen Erkältung. Das Öl jedenfalls ist nicht synthetisch oder künstlich. Und kostet 10€ ;-/

Kurz dachte ich auch mal über den Giftnotruf nach. Aber dafür war die Menge zu gering.

Lina und Halloween 

Für Mama und Papa ist Halloween eher bedeutungslos. Aber wenn Freunde aus ihrem Beruf ein Hobby machen und ihr Haus supergruselig erscheinen lasen, dann müßen wir da aus mal hinfahren. Timo verschlief das ganze im Auto. Lina näherte sich dem Spektakulum an der sicheren Hand von Papa, bzw auf seinem Arm. Von der Hausbesitzerin bekam sie eine Tüte Gummibärchen geschenkt, was das Eis schon mal brach. Dann schaute sie sich das ganze länger an und es gefiel ihr. 

 Nebel waberte ums Haus herum, schaurige Figuren im Vorgarten aufgebaut, Schaurige Musik lief noch dazu, Lichteffekte versetzten das Haus in ein Zentrum der Gruseligkeiten. An der Garage war eine youtubegruseldauerschleife projiziert. Lina war davon magisch angezogen.  Der ganze Ort schien sich hier vorm Haus, bzw der Strasse versammelt zu haben. Und das natürlich noch entsprechend kostümiert. 

Lina beobachtete, wie Kinder an der Haustür klingelten, „Süßes oder saures“ sagten und mit jeweils einer kleinen Tüte Gummibärchen abzogen. Da erste Mal sprach sie den Spruch zu leide, daher reagierte niemand. Dann klingelte sie tatsächlich selbst. Die Hausbesitzerin machte mit schauriger Maske und gespielter Unfreundlichkeit die Tür auf.

Lina: „Ich hätte gerne saures!“ (Dabei formulierte sie ihren Wunsch nach sauren Gummibärchen.) Die schaurige Gestalt kicherte und guckte in ihren wohlgefüllten Gabenkorb. „Hier ist nur süsses drin“. Lina wartete taktisch geschickt einfach ab. Und nahm dann eben nochmal eine Tüte mit Süssem entgegen. Als wäre es das normalste von der Welt mit Wesen zu sprechen, die furchteinflössende Masken aufhaben. 

Heike nahm die Maske für ein anderes Kind ab und Lina bat darum, sie auch aufsetzen zu dürfen. (Wie war das doch gleich mit dem Polizeimaskottchen „Leo“, von dem sie immer noch erzählt, der hätte ihr Angst gemacht. Und den beiden Bärenmaskottchen im Eifelpark?) Pah, Halloween ist Pipifax dagegen. 

Wieder zuhause angekommen, beim Abendbrot  – echt spät für unseren Ablauf – klingelte es an der Tür. Mama und Papa ignorierten unausgesprochen auch das zweite Klingeln. Lina fragte nach, wer das sei. Wir erklärten ihr, das wir keine Süßigkeiten hätten. Lina meinte, sie wollte an die Tür gehen und das den Kindern erklären. Sie wären doch sonst traurig. 

Hätte es nochmal geklingelt – wir hätten es ihr erlaubt!

Missglückter Spaziergang mit Drachen

Der Einleiner lag ja schon seit Wochen im Kofferraum. Nun war es endlich windig genug und Papa war auch dabei. Also die Schnupfennasen dick eingepackt, den Einleiner, den gebastelten Drachen, Laufrad und Rädchen fertig gemacht und los.

Lina freute sich diebisch den Mond zu sehen. Ein wenig unheimlich fand sie es ja schon, dass es plötzlich immer dunkler wurde. Und ihr Drache flog gar nicht so, wie sie das wollte. Aber das ihre „Wespe“ (Weste) so schön reflektieren kann fand sie toll.

Mama baute den Drachen auf, Papa hielt, Lina stellte zig Fragen und Timo – weinte.

Dem ging es so gar nicht gut, er war müde, wohl auch leicht fiebrig, der Windelpopo war stark gerötet und brannte ihn wohl. Seine Laune war im Keller.

Mit wehendem Timo kann Mama sich nicht konzentrieren. Wie ging das doch gleich mit dem Knoten? Ach Mist. Und Lina fragte uns Löcher in den Bauch. „Nun halt doch mal den Mund, Lina“ Der Drache wollte nicht so, wie Mama das wollte, Mama war frustriert. „Lina, willst nicht mal deinen Drachen fliegen lassen?“ – „Nein, der fliegt gar nicht oben“ Wenigstens Papa behielt den Überblick und sprach ein Machtwort. Er ging nämlich mit Timo wieder zurück.

Mama friemete weiter, hatte sie sich da mit dem Drachensteigen doch ganz anders und vor allem schön vorgestellt. Lina musste Pipi. Brrr war da kalt zum pullern. Und dunkel. „Mama, mir ist kalt!“ Ob der Papa sich nun Sorgen machen würde? „Neee, macht er nicht. er weiß doch, wo wir sind. „Lina, ich probier da jetzt noch einmal.“ – „Gut und dann gehen wir zurück.“

hääää?????

Oh, dann ist ihr wirklich kalt. Na gut.

Der Versuch misslang, Mama enttäuscht. Rückweg im dunklen. Stockdunklen.

„Ach man lina, ich habe mir das anders vorgestellt. Ich wollte doch so gerne mit dir Drachen steigen.“

– „Macht nix Mama. Hauptsache der Mond war da!“

Ja Lina, Hauptsache der Mond war da. *seuftz

Besuch nur für Lina

Lina war ja schon öfter mal bei jemandem zu Besuch. (Meist mit Mama und kleinen Bruder)

Heute aber hat Lina ihren ersten eigenen Besuch bei ihr zuhause. Ohne die andere Mama!

Der beste Freund aus der Kita ist gerade da. 

Vom Ankommen und Verabschieden der Mama an der Haustür, über die Garderobe, ins vertiefte Spiel im Kinderzimmer waren es noch nicht mal 2 Minuten. Erstaunlich.