Bücherecke von Timo und Lina

Für ein Forenbeitrag zum Thema „Montessori“ und „Bücherecken “ habe ich mal unsere Bücherecke fotografiert. 

Das obere Buchregal ist für Lina, das untere  für Timo. 

Aktuell sind im Kinderzimmer für Lina meist nur Büchereibücher. 

Mittlerweile hat sie das Prinzip des Ausleihens gut verinnerlicht. Sie gibt mir Bücher, dir ihr nicht gefallen. „Das kannst du zurückgeben!“ Oder sie bittet mich Bücher noch zu verlängern, wenn sie ihr besonders gut gefallen. 

Ich versuche immer eine Mischung hinzubekommen aus:

  • Was Lina aktuell interessiert
  • Was Lina sich alleine betrachten kann
  • Was zum Vorlesen
  • Was um den Horizont zu erweitern und sie neugierig zu machen. 

Timo holt sich mittlerweile auch aus dem Regal oder aus unserem großen Fundus im Arbeitszimmer Bücher und setzt sich zum Anschauen auf den Sessel. 

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So schlafen Timo und Lina

Wir schlafen alle im Schlafzimmer. Unsere Tochter 3 3/4 hat die Möglichkeit auch im Kinderzimmer zu schlafen, was sie (abgesehen von ein paar Experimenten) aktuell noch nicht möchte. 

Die Beistellbetten waren und sind immer offen. Beide konnten schon früh hinaus auf den Boden und auch alleine wieder hineinklettern. 

Beide Kinder werden in den Schlaf begleitet. 

Kurzmitteilung

3 Zähne auf einmal

Mindestens.  Wenn nicht noch mehr. Backenzähne, Eckzähne. Kleine geschwollene Hügelchen mit weißen, schon durchgebrochenen Zahnspitzen offenbaren die mitleidseregende Sicht beim Blick in den Mund. In Timos Kiefer ist gerade allerhand los und Zähneputzen ist aktuell echt doof. 

Gottseidank helfen die Kügelchen recht gut und Timo meistert es eigentlich – bis auf kurze Ausnahmen- recht tapfer. 

Geburtstagswünsche einer als Vierjährigen

  • Einen Tiptoistift (der alte ist nämlich kaputt)
  • Eine Fischtorte mit Smarties drauf ( ein Kuchen in Fischform, wie letztes Jahr)
  • Kaubonbons ( um sie mit ihren Gästen zu teilen)

Easy going dachten Mama und Papa. Kriegen wir hin. Doch dann kam gestern völlig überraschend:

  • Ein Fahrrad!

Uff. Eigentlich glauben Mama und Papa diesbezüglich, dass Lina noch ein bischen mehr Laufradübung braucht. Doch das Wissen, dass ihre Freundin Johanna es sich selbst beigebracht hat ( und Conni in der Geschichte kann es schließlich auch) scheint Absporn genug. 

Und wer weiß, wie es im Frühling bei ihr ausschaut, wenn sie es sich in den Kopf gesetzt hat. Geburtstagsgeschenke dürfen ja gerne das komplette folgende Lebensjahr bedenken. 

Heute kam auf Nachfragen das Aussehen des ersehnten Rades wie aus der Pistole geschossen: 

ein rotes „hello kitty“ Fahrrad!

Lina scheint sich also Gedanken gemacht zu haben. Und dabei gilt nicht nur „rot“. Rot MIT hellokitty. 

Hoffest in Frauenstein

Der Hof Rosenköppel hatte wirklich alles aufgefahren, was man für einen schönen Familiennachmittag braucht:

Eine Heupyramide, Betreute Spiele für alle Altersklassen, Mostherstellung zum Mitmachen, Kinderschminken, Traktorrundfahrt, Kuchen, Suppen, Waffeln, diy- Stände, offener Hofladen,….wow

Timo sah mit Strohhut und Latzhose zum auffressen aus. 

Lina hat sich das erste mal im Gesicht schminken lassen. Und ganz nach Linaart: ein individueller Fisch, den niemand sonst hätte. 

Auf Mamas Schoss saß sie ganz ruhig und genoss das kitzeln im Gesicht. 

Lina reimte beim Traktorfahren: 

Hoppala,

Ich rumpel ja!

Die Traktorfahrt machte mit Freundin Johanna gleich nochmal soviel Spaß und mit Hilfe eines anderen Jungen schaffte es Lina sogar eigenständig auf die Heubballen nach ganz oben. 

Im Hofladen kauften wir Marmelade, Äpfel und Gummibärchen. Und für Papa und uns nahmen wir leckeren Kuchen mit. 

Grosse Schwester

Wenn der kleine Bruder  schläft, genießt Lina die abendliche Stille nochmalfür sich. So liegt die lesend im Bett, puzzelt ausdauernd mit einem Hörspiel, kümmert sich liebevoll um ihre Kuscheltiere und Puppen und spielt tief konzentriert mit ihren Sachen. 

Oder sie hilft Mama beim Wäsche zusammenlegen, ( Waschlappen ), Socken, Waschlappen und Unterwäsche wegbringen.

Oft lese ich lange noch etwas vor. 

Die letzten beiden Abende haben wir gemeinsam genäht. Pappkarten mit einfachen Motiven ausnähen. Ich bin schon ein bischen stolz, wie gut sie das mit ihren 3 3/4 Jahren macht. 

Solche Abende sind richtig schön. Und gerade wenn der Tag stressig oder konfliktreich war tut uns beiden das richtig gut.