Optimaler Nachmittag

Mama arbeitet am Rechner, die Kinder spielen harmonisch mit Besuchskind draußen.

Werbeanzeigen

Spaziergang

Die „große Runde“ war immer sonst obenrum. Mit dem Ziel Nüsse zu suchen, gingen wir heute mal untenrum.

Lina war erst gar nicht begeistert.

Und siehe da. Völlig neue Dinge wollten entdeckt werden.

Wir fanden Nüsse, entdeckten Dornröschens Dornenhecke und überlegten, wer dort wohnen könnte. Jeder fand und knabberte einen Apfel. Auch eine Pflaume wollte probiert werden.

Wir suchten die Himmelsrichtung „Westen“.

Und dann entdeckten wir Ziegen und Schafe.

Den Besitzer von den Schafen lernten wir auch gleich kennen. Der nette ältere Herr lud uns ein den Schafen „Guten Abend“ zu sagen. Lina traute sich sogar sie mit Pellets zu füttern. Dann wollte sie noch schauen, wo die Schafe den schlafen und wir durften in den Stall. Kuschelig war es da.

Auf dem Rückweg durften wir noch ein paar Nüsse vom riesigen Grundstück sammeln.

Langweilig war der Spaziergang jedenfalls nicht.

erste Schlittenfahrt

Wenn Wochenende ist, dann kommen wir oft schlecht in die Pötte. Wir genießen es nur mit dem Biowecker (Timo) geweckt zu werden und ein wenig später aufzustehen. Das Anziehen, fertig machen und Brötchen holen zieht sich alles in die Länge. So dass manche Familien um die Uhrzeit schon eher Mittagessen würden, wenn wir in die Brötchen beißen. Ein bisschen spielen, aufräumen. Dann ist Timo auch schon wieder müde und braucht einen kleinen Mittagsschlaf.

Der Blick nach draussen ist fantastisch. Es schneit. Das Wetter  scheint glatt, kalt und rutschig zu werden. Also besser nicht zum Weihnachtsmarkt auf die Burg. Ein bisschen spielen, Mittagessen, …..

Und dann staunt man, dass es schon irgendwie wieder beginnt dunkel zu werden, bis wir endlich vor die Tür kommen.

Dabei hat es seit mittags geschneit und der Schnee ist herrlich pappig, die Auto rutschen auf der Strasse und an wegfahren ist eh nicht zu denken. Also warm einpacken. Was ewig zu dauern scheint. Schlitten rausholen. Dann ist der Bürgersteig teils schon geräumt. also bis zum Sportplatz laufen. Und dann gehts los:

Lina hinten, Timo vorne. Dick eingemummelt. Lina jauchzt vor Freude. Timo ist es noch nicht so ganz geheuer.  Erst zieht Papa, dann Mama. „Schneller!“ „Nochmal!“ Das man auch Rodeln kann, hat noch ein bisschen Zeit.

Wir sind gar nicht lange unterwegs. Kein grosse Feldrunde, nur bis zum Kartoffelacker. Der Wind weht eisig. Papas Rücken tut weh. (Mamas Rücken eigentlich auch) Lieber wieder zurück.

Im Hof bauen Mama und Lina noch in Windeseile einen Schneemann. Mit Stengel in der Hand. Timo quengelt von drinnen. Er ist müde. Am nächsten Tag hat der Regen den Schneemann schon schmelzen lassen. Aber er war da. Und die Schlittenfahrt auch!