Austern und Ausflug nach Greetsiel

Vor dem Mittagessen gingen wir mit A. Und dessen Mama ins Watt. So richtig Watt war noch nicht und bei uns ist es eh recht „schlickig “ . So blieb ich mit Timo eher in der Steinezone und Lina ging mit A. weiter rein. Plötzlich Freudenrufe. A. hatte eine Auster gefunden. Die nächste fand seine Mama, dann auch Lina. Irgendwann bekamen wir einen Blick für die Austern und fanden mehrere.

Auch Timo entdeckte eine. Wir fanden auch noch ein paar lebende. Die wollten wir nun aber nicht essen und legten sie wieder zurück. Der Ausflug hatte sich wirklich gelohnt. (Und tröstet mich ein wenig darüber hinweg, dass wir die richtige Wattwanderung wegen Wind absagen mussten)

Nach dem Abspülen von Füßen, Gummistiefeln und Muscheln war es schon Zeit zum Essen.

Nach dem Mittagessen ging es mit dem Reisebus nach Greetsiel.

Wir hatten ein gutes Timing und starteten direkt mit einer Bootsfahrt. Unser Kapitän erzählte ganz viel Wissenswertes über Greetsiel und Umgebung, gab viele Ostfriesenwitze zum besten und schipperte uns an den Zwillingsmühlen, den Sielen, den Grachten und noch ein wenig in die Natur.

Wieder zu Fuß kamen wir an einem kleinen Hofflohmarkt vorbei mit ganz vielen Schleichtieren. Lina entdeckte gleich einen Hengst mit goldenen Damensattel. Timo hätte gerne das Indianerboot gehabt, was mir aber aber dann doch zu teuer war.

Lina beteiligte sich halbe halbe mit ihrem Geld und Timo fand sie Kangeruhmama mit Baby im Beutel dann auch ganz prima.

Die Mühle hätten wir ja gerne von innen gesehen. Als ich aber die steile Stiege nach oben sah zweifelte ich. Als ich erfuhr, dass es davon vier gibt und man eigentlich pro jüngeres Kind einen Erwachsenen braucht verzichteten wir lieber. (Papa, hier müssen wir mit Dir noch mal her!)

Wir gingen dann zur roten Mühle, die tatsächlich noch in Betrieb ist. Im dazugehörigen Café ging mein Herz auf.

Hatte ich die Teezeit in der Kur verpasst, hier bestellte ich sie mir. So richtig mit Kluntjes, Zange, Stövchen, Sahne und Löffelchen.

Lina wähle Käsekuchen, Timo gedeckten Apfelkuchen, beide Apfelsaftschorle mit mit Trinkhalm (Jeder bestellte für sich selbst!!) und ich noch Mandarinentorte.

Mit Aussicht für die Kinder auf ein Stück Kluntjes zum Abschluss, dem Pferd und dem Känguru konnte ich tatsächlich die Teezeit richtig genießen. Und die Teekanne war groß!

Ach, wir haben tolle Kinder!

Auf dem Rückweg erfuhren wir noch vom Gummibärenladen, wo man probieren darf. Aber das schafften wir nicht mehr. Auch den Eisladen und das Krabbenbrötchen müssen wir uns für ein nächstes Mal aufheben.

Greetsiel war toll. Aber für alles viel zu kurz.

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