34. Wochen mit Lina (07.07. – 13.07.2014)

34 Wochen Baby sein: 

 

Lieblingsbeschäftigung:

Aufstehen, Hinstellen, mit den Deckeln spielen, die Mama gesammelt hat.

 

Das mag ich gar nicht:

Wenn Mama und Papa aus dem Blickfeld gehen.

 

Das ist neu:

  • Brombeere (sauer)
  • Im Einkaufswagen sitzen
  • Sie krabbelt auf uns zu und uns hinterher.
  • Lina nagt vom Sofa aus die Kinderknastumrandung.
  • Mama übt mit Lina rückwärts von Hindernissen runterzurutschen.

 

 

Was Lina sonst noch erlebt hat:

Montag:

Dienstag: Mamitreffen im Knirpseland. Eine tolle riesige Fläche zum Spielen und klettern.

Oma Christa kommt nun 3 Wochen Dienstags und Donnerstags Abends, um Lina mit ins Bett zu bringen.

Mittwoch:

Donnerstag: Pekip. Lina krabbelt einmal im Kreis herum und über die Schaumstoffberge mittendurch. Fazit:Lina muss lernen zu fallen und Mama muss lernen Lina hinfallen zu lassen. Für beide gar nicht so einfach.

Freitag: Morgens kaufen Mama und Lina eine Matratze zu toben. Damit Lina auch im Kinderzimmer „klettern“ kann.

Bei Unwetter, Regen und Sturm Besuch im Knirpseland. Vor aufgedrehtem 2jährigengeburtstaggästen flüchten wir in die Kuschelecke, damit Lina auch mal schlafen kann. Abends sitzt Lina das erste mal im Einkaufswagensitz.

Samstag:

Sonntag: Tante Caro und Onkel Lolli sind abends da zum Grillen und WM-Finale gucken. Deutschland gewinnt. Tanze Caro hat schon einen kleinen Bauch. Tante Caro bekommt mit, wie lange es dauern kann, wenn Lina derzeit schlafen geht. Lina braucht aber auch nochmal ne frische Windel und – nachdem sie gespuckt hat – einen neuen Schlafsack. Pünktlich zum Finalstart ist sie eingeschlafen und nach einem Nachschlummertrunk verschläft sie auch die Autocorsos und pubertäre Jubelattacken der Nachbarskinder.

 

Stimmung in der Woche:

Mama ist abends ganz schön ausgepowert. Lina hängt sehr an ihrem Rockzipfel. Abends scheint viel verarbeitet werden zu müssen und Lina braucht lange, um zum Schlafen loszulassen.

 

 

 

 

 

34 Wochen Eltern sein: 

 

Neue Erkenntnisse:

  • Mama hat sich am Donnerstag schon ein wenig erschrocken, als ihr bewußt wurde, dass sie Lina mehr zutrauen muss beim krabbeln. Lina ist ganz schön mutig, weil sie ja immer von Mama aufgefangen wird beim Fallen. Mama hat aber auch bei den blöden Fliesen große Sorgen. Das rumst ganz schön, wenn Lina mit dem Kopf wo gegen haut.

 

 

 Dafür fehlt die Zeit:

Endlich konnte Mama wieder nähen. Und ein Regalbrettt wollte sie auch unbedingt selbst anbringen, weil sie „sich sonst angekettet“ fühlt. Sie brauchte auch mal wieder ein Erfolgserlebnis ausserhalb der Linaerziehung. So eng mit Lina jeden Tag fällt nicht immer so leicht.

 

 

Nächte/Schlaf:

Lina hat nun die Woche immer erst mal im Elternbett geschlafen und ist erst umgezogen, wenn Mama und Papa ins Bett sind.

Spät abends wacht Lina manchmal – vielleicht durch schlechte Träume – auf. Durch den Schnuller lässt sie sich aber beruhigen. Dann plummst sie meist direkt wieder auf die Matratze, als hätte man einen Knopf gedrückt.

 

 

Darauf freuen wir uns:

(Mama) Urlaub! Zu dritt!

(Papa) Die ersten schritte und die ersten Worte!

 

Das macht Mama/ Papa glücklich:

(Mama) wenn Lina alleine zufrieden spielt.

(Papa) immer wenn Lina mich anstrahlt.

(Papa) die positive Reaktion von Lina, wenn ich nach hause komme und Lina mich anstrahlt und auf mich zugekrabbelt kommt.

 

33. Wochen mit Lina (30.05. – 06.06.2014)

33 Wochen Baby sein:

 

33 Wochen Baby sein: 

Lieblingsbeschäftigung

Die Gartenzwergpose (Auf dem Po sitzen mit einem angewinkelten Bein und einer Hand am Boden abgestützt.)
Hochziehen! Aufstützen an jmd und Hochstemmen.

Das mag ich gar nicht:
Nasentropfen, Abgesaugt werden, wenn die Nase zu ist und Lina nicht trinken kann, aber Hunger hat.
Mama nicht zu sehen

Das ist neu:
• Krabbelschuhe anziehen
• Frei sitzen
• Beim Inhalieren hält Lina das Mundstück mit fest und steckt es in den Mund.
• Kleidergröße 74 zieht in den Schrank ein
• Hinstellen
• Das Gitterbett zieht ins Schlafzimmer ein und tauscht gegen das Beistellbett.
• Beim Spielen immer wieder zur Insel Mama zurückzukrabbeln, um kurz zu kuscheln, oder Trost zu holen.
• Nur Menschen, die Lina freundlich anlächeln, oder ansprechen werden nun ebenfalls angelacht.

Was Lina sonst noch erlebt hat:
Montag: Lina hat in der Nacht zwischen Mama und Papa geschlafen, weil sie krank ist. Mama muss voller staunen morgens direkt mal nachrechnen, denn Lina hat von 22 – 6 Uhr durchgeschlafen. Das hat bestimmt nur daran gelegen, dass Lina sich die Nacht über an Papa gekuschelt hat.
Mama und Lina besuchen Oma Christa. Lina spielt auf der Terrasse, pflückt Unkraut und gluckst mit Oma.

Dienstag: Morgens schläft Lina ganze 2h.Mamitreffen im Nerothal. Weil die anderen Kinder auf fast alle verschnieft sind, darf Lina auch kommen. Lina hat einen unglaublichen Bewegungsdrang u8nd ist ganz viel am „klettern“ , hochziehen und stehen üben. Abends sitzt Lina das erste mal von alleine frei und hält zwei Bausteine in den Händen fest.

Mittwoch: Johanna feiert mit Fieber ihren ersten Geburtstag. Lina fühlt sich pudelwohl inmitten der anderen Kinder und spielt ganz viel.

Donnerstag: Im Pekip fühlt sich Lina recht wohl. Direkt im Anschluß fahren Mama und Lina hei, da noch gepackt werden muß. Am späten Nachmittag fahren alle nach eschwege zu Oma Karin und Opa Wolf. Lina findet die Fahrt das erste Mal nicht so toll und wir müssen ein paar Tröstepausen machen. Nach der Ankunft tut sich Lina zwar schwer mit dem Einschlafen weiht aber dann doch ihr eigenes Bett ein. Mit Süßem Nestchen! Den Zweck der fehlenden Gitterstäbe hat sie auch gleich kapiert.

Freitag: Zum Frühstück wird auch gleich der schicke neue Hochstuhl eingeweiht. Lina genießt das Spielen auf der Wiese mit Oma. Zwischendrin inhaliert sie und schäkert mit Opa. Papa muß auf dem Sofa liegen und ganz viel Lesen. Opa hat ganz lecker gekocht und für Lina extra eine Karotte in Greifgröße gelassen.
Nachmittags geht es weiter nach Leipzig. Da die WM noch ist und Deutschland gegen Frankreich spielt ist die Autobahn leer. Das Spiel wird per Radio verfolgt, was einen ganz eigenen Charakter hat. Mama macht in der Halbzeit noch einen Abstecher in den Leipziger Baby One und kauft im ausgestorbenen Laden eine Zahnbürste + Trinkbecker. Das Hotel ist so voll mit Sportlern, das wir eine Suite zugewiesen bekommen und uns darüber natürlich nicht beschweren. Nachdem Deutschland gewonnen hat gehen wir alle beim Straßeninder essen. Papa isst was scharfes. Lina und Mama essen Mangochicken mit Reis. Was irgendwie auch ein wenig geschärft ist, aber Lina schmeckt es.
Und wieder schläft Lina noch ein bisschen später ein, wandert dann aber ins eigene Hotelbabybett.

Samstag: Frühstücken im Hotel ist sehr aufregend und Lina schäkert mit ganz vielen Gästen. Zu Fuß und mit kleinem Linaschlaf geht es zur Wohnungsabnahme. Lina spielt eine ganze Weile mit dem neuen Ikeadampfer auf dem frisch versiegelten Wohnzimmerparkett. Mittags plantschen Mama und Lina in der Hotelbadewanne. Nachmittags fährt Lina das erste mal Boot. In der Manduca ist sie sicher aufgehoben. Die anderen Bootsgäste werden hinterher der Reihe nach angelacht und begluckst. Eine 1/2h vor dem Steeg bekommt Lina Hunger und erweitert den Stillortehorizont um einen eigenen Punkt.
An schlafen ist am Abend nicht zu denken. Der Versuch Lina im Park beim Spazierengehen zu beruhigen bringt Mama genausoviele Schnackenstiche ein, wie sie Nerven verliert. Das Abendsessen ist lecker – wenn auch nur Papa vom Fleisch schwärmen kann. Im Hotelzimmer muss Mama das erste Mal Hebamme Andreas Tipp beherziegen und den Raum wechseln. Papa rettet die Situation und bringt erst Lina, dann Mama in ihre jeweiligen Betten. Linchen ist aber nachts so doll am Husten, das sie vorsorglich dann doch wieder in die Ritze zieht.

Sonntag: Während der Eigentümerversammlung spielt Lina anfangs prima auf der decke mit ihrem Dampfer. Doch vor lauter Müdigkeit fällt sie zwei mal hinten über und will dann lieber zu Mama. In der Manduca ist sie flux eingeschlafen und verschläft den Rest der Sitzung.
Die Rückfahrt nach ESW verschläft sie fast komplett. Mama und Papa freuen sich riesig über die bestellte Pizza und Lina mampft ein großes stück Banane.
Die Pause ist nur kurz, aber tut allen gut. Während die Eltern die Beine hochlegen spielen die Großeltern mit Lina.
Die weitere Fahrt findet Lina nicht mehr so toll. Es war aber auch echt viel!
Auf den letzten Metern braut sich ein Unwetter zusammen und Papa muß sich nach der langen Fahert ganz dolle konzentrieren, um durch Windböen, herumfliegenden Ästen und Platzregen alle heil heimzubringen. Beim durch den Regen ins Haus rennen, muß Lina ein paar mal hörbar tief durchatmen.
Beim ins Bett bringen erschreckt sich Mama ganz schön dolle, als Lina im Beistellbett aufsteht und der Rand des Bettes so bedrohlich niedrig aussieht.
Also muß der arme Papa abends um 23 Uhr noch das „große“ Bett für Lina holen und gleich auch tieferlegen.

Stimmung in der Woche:
Kaum kann man Krabbeln gibt es keine Erholung. Nun wird das nächste Ziel „Laufen“ angepeilt.
Die Woche war anstrengend.

33 Wochen Eltern sein:

Neue Erkenntnisse:
• Wir haben Lina mit unserem Kurztripp nach Leipzig ganz schön viel zugemutet. 3 Nächte, 3 verschiedene Betten. Kaum der gewohnte Rhythmus und Lina war bis abends um 23 Uhr wach. Die aufgedrehte Lina war eine hausgemachte Situation und alle drei mußten sie ausbaden.
• Abends mit Lina unterwegs sein, kann funktionieren (Hochzeit) muss aber nicht.
• Lina ist nun zu alt fürs Beistellbett. Die Phase, die Mama so lange genossen hat ist nun vorbei. Lina wird größer!

Dafür fehlt die Zeit:
Mama will nähen!
Vom Haushalt kann gar keine Rede sein, da Lina Blickverlust von Mama derzeit nicht toleriert.

Nächte/Schlaf:
8h von Sonntag auf Montag! Erstmals und einmalig bis jetzt.
Die kommende Woche muß Linas Rhythmus wieder angepasst werden. Abends um 20 Uhr ins Bett gehen!

Darauf freuen wir uns:
Dass Lina um Mamas stetige Nähe weiß und wieder etwas entspannter wird.

32. Wochen mit Lina (23.06. – 29.06.2014)

32 Wochen Baby sein: 

 

Lieblingsbeschäftigung:

Bärenstand, hochziehen, Gegenstände mit dem Mund erkunden.

 

Das mag ich gar nicht:

Krank sein, alleine sein, wenn Mama nicht da (im Blickfeld)  ist.

 

Das ist neu:

  • Thunfisch, Avocado mit und ohne Muffelchen, Couscous, Galamelone
  • Das Krabbeln wird immer besser
  • Die Hängeschaukel wird gegen das Körbchen getauscht
  • Im Pekip ist Lina immer selbstsicherer und ausgeglichener
  • Mama übt Lina auf dem Rücken im Tuch zu tragen
  • Lina lacht nicht mehr jeden offenherzig an, sondern nur ihr vertraute Personen. Fremde werden zunächst stark beobachtet und „abgescannt“.
  • Wickeln kann ein richtiger „Machtkampf“ sein. Lina will sich drehen, Mama will, dass Lina auf dem Rücken liegen bleibt.
  • Lina putzt morgens und abends mit der „Massagebürste“ ihre zwei Zähne.

 

Was Lina sonst noch erlebt hat:

Montag: Sich an Mama festhalten und auf den Beinen stehen.

Dienstag: Mamitreffen im Kurpark mit Picknick. Es scheint sich einzubürgen, dass Lina immer die Letzte ist, die heimfährt.

Mittwoch: Im Schwimmbad will nicht so recht Stimmung aufkommen und Mama und Lina bleiben nur ganz kurz.

Oma Karin und Opa kommen am Nachmittag bis Sonntag zu Besuch, um das Haus „Linasicher“ zu machen. Abends fahren die weiblichen Generationen noch zu IKEA, um Türgitter zu besorgen. Opa bastelt derweil an den neuen Fenstergittern. Papa ist den Tag auf Dienstreise.

Donnerstag: Opa Wolf und Papa werkeln die nächsten 3 Tage an der Galerie. Vormittags sind Mama und Lina beim Pekip. Die anderen bestaunen die Fortschritte von Lina. Es sind nur 3 andere Kinder da und Lina genießt es total. Sie plantscht als einzigste komplett im Planschbecken und bleibt komplett in den 90 Minuten im Raum. Abends kommt Oma Christa und alle zusammen grillen und schauen die FußballWM.

Freitag: Mama fährt ohne Lina zum Einkaufen und fühlt sich ganz komisch. Lina weint erst, weil sie müde ist und schläft dann erschöpft bei Oma Karin auf dem Arm ein. Lina zieht sich überall hoch und zeigt allen, dass es mit dem „Sichermachen“ allerhöchste Eisenbahn ist. Der Kinderknast wird auch tiefergelegt.

Samstag: Oma spielt ganz viel mit Lina und beide kuscheln und haben Spaß. Nachmittags beginnt Linas Nase zu laufen und irgendwie ist sie komisch drauf. Während Oma Karin sich im Garten auf mit dem Unkraut austobt ruht Lina bei Mama im Tuch, während diese die Fenster putzt.

Nachmittags macht Mama einen schnellen Spaziergang mit Lina, damit sie einschlafen kann und dann gehen alle in Nordenstadt essen. Lina mag den Besitzer der Krone nicht und weint, als er sie anspricht.

Sonntag: Lina bekommt 39 Fieber, Husten und Schnupfen. Sie schläft ganz viel bei Mama und Papa, weil sie ganz viel Nähe haben möchte.

Lina hat nun wieder die Hängeschaukel bekommen und kann darin auch schlafen oder sich ausruhen.

 

32 Wochen Eltern sein: 

 Neue Erkenntnisse:

  • Die Entwicklungssprünge von Lina sind seit 2 Wochen die Stärksten in ihrem kurzem Lebens überhaupt.
  • Das abendliche Ritual – nach dem Umziehen noch im Kinderzimmer zu spielen -scheint Lina zu helfen zur Ruhe zu kommen und müde zu werden.
  • Wenn Lina komplett aufdreht und eigentlich ganz müde ist, dann hilft es ihr, wenn sie im Arm von Mama im ganz dunklen Kinderzimmer trinken kann. Meist schläft sie dann direkt ein.

 

Dafür fehlt die Zeit:

Mama will abends wieder nähen und hat auch ganz viele Ideen. Aber irgendwie will es nicht klappen.

 

Darüber haben wir gesprochen:

Wenn Lina nun alles erkundet, wo hinkrabbelt, ausräumt wird es anstrengend.

 

Darauf freuen wir uns: .

Dass Lina frei Sitzen kann.

Mama hat Montessorimaterial gekauft und freut sich darauf es in einigen Jahren Lina zeigen zu können. Aber das dauert noch gaaaanz lange.

 

Das macht Mama/ Papa glücklich:

Dass Lina nun im Pekip komplett dabeibleiben kann und nicht mehr die „Kleinste“ ist.